Vorlesung vom 20.04.12 „Ich hör nix! - Kann man auch mit den Händen sprechen?“

mit Cornelia Wolf, Gehörlosenpfarrerin


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Sophie (9)

In Bayern gibt es ungefähr 7.000 Menschen, die nicht hören können. In ganz Deutschland leben etwa 80.000 Gehörlose.

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Elma (8)

Gehörlose sind nicht behindert, sie haben nur einen Hörschaden. Manche gehörlose Menschen sind von Geburt an taub, oder sie verlieren ihr Gehör durch einen Unfall oder durch eine Krankheit oder durch Stress.

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Jakob (10)

Gehörlose Menschen haben eine andere Sprache. Eine lautlose Sprache. Wenn Menschen gehörlos geboren werden, dann können sie auch nicht richtig sprechen lernen. Denn Sprechen lernt man durchs Zuhören.

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Tobias (10)

Gehörlose unterhalten sich, indem sie Zeichen mit ihren Händen machen. Und sie telefonieren mit einem Schreibtelefon. Wenn es an der Haustüre klingelt, dann blinkt bei Gehörlosen ein Licht in der Wohnung. Und auch der Wecker am Morgen, der klingelt nicht, sondern der blinkt.

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Alina (11)

Wenn Menschen mit den Händen reden, dann nennt man das „Gebärdensprache“. Für jeden Buchstaben im ABC gibt es dabei ein anderes Zeichen. Für hörende Kinder ist die Gebärdensprache dagegen wie eine Geheimsprache. Wer sie lernen will: Einen Schnupperkurs der Deutschen Gebärdensprache gibt es im Internet unter:
www.visuelles-denken.de/Schnupperkurs.html

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Leon (8)

Die deutsche Gebärdensprache geht anders als die englische oder französische. In jedem Land ist die Gebärdensprache anders. Eine gehörlose Deutsche kann sich also gar nicht so einfach mit einem gehörlosen Engländer unterhalten.

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Ramona (10)

Wenn heute ein Baby geboren ist, untersucht ein Arzt das Baby und kann feststellen, ob es taub ist. Aber es kann auch sein, dass man es erst später merkt. In der Schule für taube Kinder, gibt es in jeder Klasse nur 5-7 Kinder. Die Schüler sitzen nicht hintereinander, sondern in einem Halbkreis. Damit alle den Lehrer gut sehen können und die Gesichter der anderen Kinder auch. Denn zur Gebärdensprache gehören nicht nur die Zeichen mit Händen und Fingern, sondern auch der Gesichtsausdruck und die Mundbewegungen. Das nennt man „gebärden“

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Johanna (9)

Wenn man sich mit einem Gehörlosen unterhalten will, muss man Regeln beachten. Man sollte zum Beispiel bei einem Vortrag nicht vor einer hellen Wand gebärden. Am Besten beim Gebärden vor einem dunklen Hintergrund stehen, damit der gehörlose Gesprächspartner die Gebärden der Hände besser erkennen kann.



Vorlesung vom 23.03.12 „Warum riecht Schokolade eigentlich so gut? – Osterträume für Schleckermäuler!“

mit Julia Brodbeck und Andrea Mast, Schokoladenexpertinnen


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Anna (13)

Die Deutschen lieben Schokolade. In Deutschland werden pro Jahr fast eine Million Tonnen Schokolade hergestellt: Vollmilch, Zartbitter, Haselnuss, Mandelsplitter, Himbeer-Sahne, Chili-Kirsch oder Erdbeer-Pfeffer. Die Chocolatiers haben immer neue verrückte Ideen. Und die verkaufen sich gut: Durchschnittlich neun Kilogramm Schokolade verputzt jeder Deutsche im Jahr.

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Maria (12)

Schokolade ist eigentlich ein Lebensgefühl! Um den feinen Geschmack von Schokolade richtig genießen zu können, braucht man auch einen guten Geruchssinn. Beim Rösten der Kakaobohnen entstehen verschiedene Aroma-Verbindungen. Die gelangen, wenn man Schokolade ißt, über den Rachen in die Nase. Und erst wenn der Duft des Kakaos in der Nase angekommen ist, dann schmeckt auch die Zunge.

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Ben (7)

Woher kommt Schokolade? Schokolade wächst ja nicht an Bäumen! Nein! Sie wird aus Kakaobohnen gemacht!

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Leon (8)

Kakaobohnen kommen aus den Ländern am Äquator, aus Afrika oder Südamerika. Denn Kakaobäume wachsen nur im Urwald!

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Maxine (8)

Im Urwald ist es das ganze Jahr warm, deshalb können die Kakaobohnen dort auch das ganz Jahr über abgeerntet werden. Im Urwald gibt es Bäume, so groß wie Hochhäuser, und in ihrem Schatten wachsen die langen dünnen Kakaobäume. Kakaobäume können 10 bis 15 Meter hoch werden, aber auf den Kakao-Plantagen werden sie auf 2 bis 4 Meter gestutzt, damit die Pflücker bei der Ernte besser hinkommen!

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Ramona (9)

Am Stamm des Kakaobaums entsteht eine Blüte. Wenn die Kakaopflanze Glück hat, dann wird sie von einer Mücke bestäubt. Nach einem halben Jahr entsteht daraus eine Kakaofrucht.

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Maxine (8)

Kakaofrüchte sehen aus wie langgezogene Melonen. Sie hängen an dicken Ästen oder direkt am Stamm.

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Lukas (10)

Die Kakaobohnen sind die Samenkerne der Kakaofrucht. Aus der Kakaobohne werden von den Schokoladenherstellern Kakaobutter und Kakaomasse gewonnen.

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Ramona (9)

Mit einem ganz scharfen Messer wird die Kakaofrucht gleich nach der Ernte aufgeschlagen. Innen befinden sich die Kakaosamen. Die werden getrocknet und gereinigt. Dann hat man die Kakaobohnen. Kakaobohnen schmecken eigentlich bitter oder sogar etwas sauer, aber noch nicht nach Schokolade. Roh sind sie aber sehr gesund! In Schokoladenfabriken werden die Kakaobohnen geröstet, gemahlen und gepreßt, zu Kakaomasse, Kakaopulver und Kakaobutter. Wenn man die Kakaobutter zuckert und mit viel Milch aufmischt, dann hat man fast schon Milchschokolade.

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Sophie (9)

Gute Schokoladen enthalten weitere wichtige Geschmacksstoffe wie echte Vanille. Billige Schokoladen enthalten oft viel Chemie wie das künstliche Vanillin.

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Moritz (11)

So richtig gesund ist nur die dunkle Schokolade. Und auch nur dann, wenn keine Milch drin ist. Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil enthält wertvolle Inhaltsstoffe - die Flavonoide. Die schützen das Herz-Kreislauf-System, senken den Blutdruck und verringern die Blutverklumpung. Außerdem senken sie das Herzinfarktrisiko und stärken die Gefäße. Aber die Flavonoide können eben nur dann wirken, wenn keine Milch im Spiel ist. Milch verhindert, dass die Schutzstoffe ins Blut gelangen! Milchschokolade ist also wirkungslos! Und Bitterschokolade essen und dazu Milch trinken, bringt ebenfalls nichts für die Gesundheit.

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Lukas (10)

ACHTUNG: In vielen Sorten von Bitterschokolade finden Lebensmittelkontrolleure aber immer wieder zu viel Cadmium. Das Schwermetall nehmen die Kakaopflanzen aus dem Boden auf. Beim Menschen schädigt Cadmium unter anderem die Nieren. Deswegen sollte man auch Bitterschokolade nur mäßig essen

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Fabian (11)

Hier gibt es jede Menge SchokoWissen und sogar ein SchokoloadenLexikon:
www.ritter-sport.de/#/de_DE/wissen/a-z
www.theobroma-cacao.de/wissen

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Leon (8)

Kakaofrüchte werden übrigens oft von Kindern geerntet, weil das billig ist. Die Kinder machen das nicht freiwillig, sie werden von den Plantagenbesitzern dazu gezwungen und müssen dann sehr hart arbeiten. Abends tragen sie oft die über 20 Kilo schwere Säcke mit den Kakaofrüchen zu den Sammelstellen. Natürlich ist Kinderarbeit auch auf den Kakaoplantagen verboten, aber fast überall es gibt diese Kinder-Schwarzarbeit trotzdem.





Vorlesung vom 10.02.12 „Als die Dinos ausstarben... Das Rätsel der Dinosaurier!“

mit Dr. Ernst Rieber von der Paläontologischen Sammlung in München


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Lisa (11)

Die Dinosaurier lebten vor etwa 250 Millionen Jahren. Damals gab es noch keine Menschen und fast keines der Tiere, die wir heute kennen. Es gab Krokodile, Schildkröten, Insekten und Haie, Amphibien und Reptilien. Die sind teils noch älter als die Dinosaurier. Vor rund 65 Millionen Jahren sind die Dinosaurier dann ausgestorben.

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Lukas (10)

Reptilien sind Kriechtieren wie Schildkröten, Eidechsen und Schlangen. Auch die Dinosaurier zählten zu den Reptilien. Amphibien sind Lurche, Salamander, Molche, Unken, Kröten und Frösche. Sie leben auf dem Land und im Wasser.

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Ben (7)

Dinosaurier lebten auf dem Land und hatten Beine unter dem Körper.

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Leon (8)

Die Nachfahren der Dinosaurier sind die Vögel! Die Vögel stammen höchstwahrscheinlich direkt von den Dinosauriern ab. Der Urvogel heißt „Archaeopteryx“.

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Maria (12)

Der Urvogel „Archaeopteryx“ lebte vor ungefähr 150 Millionen Jahren. Er sah aus wie eine Mischung aus Reptil und Vogel. Er hatte Flügel und Federn wie ein Vogel, aber auch Zähne, Krallen und einen Schwanz aus Knochen wie ein Saurier. Bestimmt war er kein guter Flieger, aber die Ähnlichkeit mit den heutigen Vögeln ist dennoch groß.

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Sophie (9)

Die Zeit, in der die Dinosaurier lebten, nennt man „Erdmittelalter“. Unter den Dinosauriern gab es damals Fleischfresser und Pflanzenfresser.

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Leon (8)

Besonders gefährlich waren die Raubsaurier, wie der „Tyrannus-Rex“ oder die „Allosaurier“. Der „Brachiosaurus“ war zwar ein Pflanzenfresser, aber er war riesig: Ungefähr 25 Meter lang, 13 Meter hoch und 70-80 Tonnen schwer.

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Fabian (11)

Warum starben die Dinosaurier aus? Vor etwa 65 Millionen Jahren gab es eine große Eiszeit. Es wurde so kalt auf der Erde, dass die Dinosaurier keine Nahrung mehr fanden. Warum es zu dieser Eiszeit kam, ist nicht ganz klar. Einige Wissenschaftler meinen, dass es damals starke Vulkanausbrüche auf der Erde gab und dadurch so viel Ruß in die Luft geschleudert wurde, dass sich die Atmosphäre verdunkelte und die Sonne nicht mehr durchscheinen konnte. Andere Wissenschaftler glauben an den Einschlag eines riesigen Asteroiden, der ebenfalls sehr viel Dreck in die Luft wirbelte, so dass kein Sonnenlicht mehr durchkam. Und dann vereiste alles.

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Leon (8)

Dinosaurier-Knochen gibt`s heute im Museum zu sehen - aber nicht immer nur die Echten, sondern manchmal sind sie auch aus Gips.

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Moritz (11)

Letztes Jahr haben Saurierforscher in Bayern einen Sensationsfund gemacht: Im niederbayerischen Kelheim wurde ein Saurierskelett entdeckt, bei dem 98 Prozent der Knochen noch vorhanden sind. Es ist damit das am besten erhaltene Knochengerüst eines Sauriers, das bislang in Europa gefunden wurde. Die Paläontologen sagen sogar, es sei die größte Entdeckung in Deutschland seit dem Archaeopteryx. Besonders freut die Dinosaurierexperten, endlich mal ein Jungtier gefunden zu haben. Das ist ziemlich selten! Der kleine Raubdinosaurier "Xaveropterus" konnte inzwischen sogar mit Haut und Haaren rekonstruiert werden und mißt nun aufgestellt 72 Zentimeter. Gelebt hatte der Jungdino in Bayern vor rund 135 Millionen Jahren, jetzt ist er im Fossilienmuseum in Solnhofen im Altmühltal zu sehen.
www.fossiliensammeln.de

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Maria (12)

Ganz viel über Dinosaurier zum Anklicken und Nachlesen gibt es auch unter
www.g-o.de/dossier-373-1.html
www.dinosaurier-info.de





Vorlesung vom 20.01.12 „Plastic Planet? – Was passiert mit unserem Müll?“

mit

Kurt Stepping von PlasticsEurope Deutschland e.V.
und
Michael von Ferrari, Leiter Umweltamt Haar


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Elma (8)

Man braucht Erdöl, um Plastik herzustellen. Unser Erdöl wird voraussichtlich aber nur noch 30-40 Jahre lang reichen. Deshalb muß man sich heute schon etwas überlegen. Man könnte statt Plastik zum Beispiel auch Glas hernehmen: Glasflaschen statt Plastikflaschen! Und einen Einkaufskorb statt der Plastiktüten!

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Jakob (10)

Viele Dinge sind aus Plastik: Computer, Kleidung, Spielsachen, Autos. Plastik besteht aus Öl. Ein Auto besteht zu einem Fünftel aus Plastik.

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Elma (8)

Die meisten Sachen aus Plastik sind sehr lange haltbar. Bei vielen Manschen ist heute die halbe Wohnung aus Plastik – Oft auch noch ihre Kleidung. Vor allem Sportsachen sind inzwischen fast immer aus Plastik hergestellt - Weil es einfach besser trocknet. Wenn die Fußballtrikots heute noch so wären wie früher, würden sie schon nach dem Warmlaufen aussehen, als hätten sie im Wasser gestanden.

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Valentina (10)

Jeder Deutsche erzeugte im Jahr rund 500 Kilogramm Müll.

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Elma (8)

Mancher Plastik-Müll wird nach Afrika gebracht, nach Asien oder Südamerika oder gleich ins Meer gekippt.

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Jakob (10)

Eine riesige Fläche von Plastik-Müll schwimmt inzwischen in den Ozeanen. Die Ozeane werden oft als Müllkippe missbraucht! Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa! Und sie wiegt drei Millionen Tonnen!

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Leon (8)

Die Plastikinsel im Pazifik ist ein ganzer Kontinent nur aus Plastik-Müll. Sie hat die Größe von Mitteleuropa erreicht, das ist die Fläche von Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz zusammengenommen.

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Tobias (11)

Woher kommt der Müll im Meer? Sehr viel Plastikmüll kommt von den vielen Schiffen, die über die Meere fahren und Sachen hin und her transportieren: Die Besatzung wirft ihren Müll oft über Bord. Manchmal passiert es auch, dass ein Schiff in einen Sturm gerät und Behälter mit Plastiksachen verliert. Außerdem gelangt Plastikmüll auch durch Flüsse und Bäche ins Meer. Der Plastikmüll, der dort hinein geworfen wird, landet dann auch wieder in den Ozeanen der Welt. Das Gleiche passiert auch mit dem Müll, der an die Strände geworfen wird. All das ist sehr gefährlich und schädlich für die Lebewesen im Meer. Und für uns!

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Lisa (11)

Plastik ist tückisch: Durch Wellen, Wind und Sonne werden größere Sachen aus Plastik mit der Zeit in winzig kleine Teilchen zermahlen. Das funktioniert ähnlich wie beim Sand am Strand. Der besteht aus zermahlenen Muscheln und Gestein – und jetzt eben oft noch aus winzigen Plastikteilchen!

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Maria (12)

Im Meer treibt inzwischen sechsmal so viel Plastik umher wie Plankton. Die kleinen Planktonmikroben sind längst mit Plastik verseucht. Und die werden dann wiederum von Fischen gefressen. Wale, Schildkröten und Seevögel fressen gleich größere Plastik-Stücke und sterben qualvoll daran. Meeresschildkröten halten Plastiktüten oft für Quallen.

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Leon (8)

Wenn die Fische im Meer die winzigen Plastikteilchen fressen und wir diese Fische dann fangen und essen, dann kommt das Plastik ja auch in unseren Körper! Und es wurde bereits Plastik in unserem Blut nachgewiesen.

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Simon (7)

In vielen Ländern hat sich der Müll verdoppelt und viele Straßen sehen aus wie Müllkippen!

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Elma (8)

Wenn man statt einer Plastiktüte eine Stofftasche hernimmt, fühlt man sich besser gegenüber der Umwelt. Stofftaschen kann man auch viel öfter verwenden als Plastik. Man kann eine Stofftüte, wenn sie schmutzig ist, waschen und bügeln. Mit einer Plastiktüte kann man das nicht.

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Johanna (8)

Bei vielen Dingen können wir es uns gar nicht mehr vorstellen, kein Plastik zu haben. Zum Beispiel bei Fahrradhelmen Die sind aus Plastik gemacht. Und wer einen Fahrradhelm aus Plastik trägt, schützt seinen Kopf beim Unfall besser und bekommt vielleicht keine Gehirnerschütterung.



Vorlesung vom 16.12.11: „Und wie feiert ihr? - Weihnachten woanders!“

mit

Martina Hirschsteiner, ev. Pfarrerin, Jesuskirche Haar

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Thaddäus (9)

Am 24. Dezember feiern wir Weihnachten. Es ist dann sehr dunkel, weil bei uns Winter ist. Wir feiern Weihnachten für Jesus Christus. Weil Jesus Christus zur Welt gekommen ist und Freude auf die Welt gebracht hat. Auf der anderen Seite der Erde ist es im Dezember hell und Sommer. Überall auf der Welt feiert man Weihnachten - nur an unterschiedlichen Tagen.

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Jakob (10)

Nur weil wir in Deutschland am 24. Dezember das Christkind empfangen, heißt das noch lange nicht, daß das überall so ist. Ein Beispiel: Muslime feiern kein Weihnachten, weil sie die Geburt Jesus Christus nicht erwarten. In Griechenland ziehen die Kinder an Weihnachten von Haus zu Haus. Sie kriegen Feigen, Rosinen und süßes Gebäck. Sie singen schönes Lieder. Die Geschenke bekommen sie zum 1. Januar. In Spanien wird erst am 24. Dezember die Krippe aufgestellt. Gefeiert wird am 6. Januar. Die Geschenke werden dann von den Heiligen Drei Königen gebracht. Danach wird getanzt und Brot gegessen. Am Abend gibt es ein Feuerwerk. Auch in England ist Weihnachten ein fröhliches Fest. Viele Engländer tragen dabei sogar lustige, kleine Papierhüte, lassen Luftballs und Knallbonbons platzen. Typisch englisch sind Truthahn, Plumpudding und Eierpunsch, In England kommt der Weihnachtsmann am 25.Dezember. Wie in Amerika füllt der Weihnachtsmann die Strümpfe mit Süßigkeiten und legt die Geschenke auf den Tisch. In Italien kommt die Weihnachtsfee. Sie klettert wie der Weihnachtsmann durch den Kamin.

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Thaddäus (9)

In Amerika werden am 24. Dezember, am Christmas Eve (deutsch = Heiliger Abend) alle Vorbereitungen für den 25. Dezember getroffen. Es wird gebacken und gekocht. Bevor die Kinder am Abend schlafen gehen, stellen sie eine Tasse Milch, Kakao und Kekse unter den Christmas tree (deutsch = Weihnachtsbaum). Das alles ist für Santa Claus (deutsch = Weihnachtsmann). Er braucht eine kleine Stärkung, weil er im der Nacht so viel arbeiten muß. Santa Claus bringt in der Nacht zum 25. Dezember die gifts (deutsch = Geschenke). Er reist mit einem Schlitten durch den Himmel. Einige Rentiere ziehen seinen Schlitten

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Johanna (8) und Lena (8)

Santa Claus landet auf dem Häuserdach und kriecht durch den Kamin. Am Kamin hängen schon die Socken der Kinder. Diese füllt Santa Claus mit Geschenken. Die Amerikaner stellen sich Santa Claus als einen dicken, rot gekleideten Mann mit einem weißen langen Bart vor.

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Elma (8)

Santa Claus würde es ohne die Geschichte vom Bischof Nikolaus gar nicht geben. Es war die Geschichte vom Bischof Nikolaus aus der Türkei, der den Kindern half und sie beschenkte. Das hat den Amerikaner gut gefallen! Und bald brachte auch Santa Claus den Kindern in Amerika Geschenke.

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Thaddäus (9)

In den USA entwickelte sich der „christmas“-Brauch, als vor vielen Jahren einige Familien aus den Niederlanden nach Amerika zogen. Die Niederländer erzählten den Amerikanern von ihrem Nikolaus, der in den Niederlanden „Sinterklaas“ genannt wird. Den wollte die Amerikaner auch haben! Aus dem niederländischen Wort „Sinterklaas“ wurde schon bald das amerikanische Wort „Santa Claus“.

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Johanna (8)

Wieso feiern nur die Christen Weihnachten? Weil Jesus der Prophet der Christen war.

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Maria (12)

In Österreich, unserem Nachbarland, wird erzählt, dass die „Pudelmutter“, ein altes, weiß gekleidetes Mütterchen, den Nikolaus begleitet. Sie soll den unartigen Kindern Angst einjagen. In manchen Gegenden übernimmt das auch der „Krampus“, der schwarze Mann. Der gute Heilige Nikolaus liebt alle Kinder. Er kommt, wie bei uns, am 6. Dezember. Die braven Kinder beschenkt er schon am Abend des 5. Dezembers – Das ist der Nikolaus-Abend. Am 13. Dezember bekommen die Kinder in Österreich dann noch mal Süßigkeiten – von der „Lutscherl“, der Lichtkönigin Lucia.

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Annika (11)

In Italien bringt am 6. Dezember San Nikola den Kindern Süßigkeiten. Am 13.Dezember werden sie von Santa Lucia beschenkt. Am 24. Dezember wird in der Familie der Weihnachtsbaum geschmückt und aufgestellt. Den ganzen Tag wird gefastet, erst am Abend wird gegessen - in den meisten Familien gibt es Fisch, manchmal auch Lamm und Truthahn. Am 25. Dezember, dem Weihnachtstag, geht der Vater mit den Kindern in die Kirche, während die Mutter das Weihnachtsessen zubereitet. Dann wird das Fest des Christkind („I1 Bambi Gesu“) gefeiert und gemeinsam das Festessen verzehrt. Im offenen Kamin wird ein Olivenbäumchen verbrannt. Ihre Wunschzettel schicken die Kinder an das Jesuskind , das ,, Bambinello". Die Geschenke gibt es erst , wenn die Figuren der Drei Heilige Könige in der Krippe stehen. Die Geschenke bringt in Italien dann die Heilige „Befana“, die Weihnachtsfee oder auch Weihnachtshexe genannt. Befana sucht das Christuskind und rutscht deswegen auch durch den Kamin. Dabei hinterläßt sie den Kindern Geschenke .

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Tobias (11)

In Schweden ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres. Man feiert zunächst das „Julfest“, die "Wiedergeburt des Lichtes" - am Luzientag, den 13. Dezember. In der Vorweihnachtszeit gibt es in schwedischen Haushalten dann viel zu tun. Das ganze Haus wird gründlich geputzt, es wird gebacken, gebastelt, gesungen und dekoriert. Doch die Menschen würden das alles gar nicht alleine schaffen... – Hilfe bekommen sie von ihren kleinen Hausgeister, den „Tomten“. Die guten Hauswichtel werden dafür am Heiligen Abend mit einem Milchbrei für ihre Hilfe belohnt. Der wird vor die Tür gestellt. Auch wenn die Tomtes bis heute noch niemand gesehen hat, dürfen sie am Heiligen Abend nicht vergessen werden. Wer es versäumt, den Milchbrei vor die Tür zu stellen, riskiert im neuen Jahr Unglück.

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Lisa (11)

Unseren Adventskalender gibt es jetzt seit 100 Jahren. Er hilft den Kindern, die Wartezeit bis zu Heiligabend zu verkürzen. Erfunden hat ihn eine Münchner Mutter, deren kleiner Junge täglich immer wieder " Wann kommt endlich das Christkind ?" fragte. Diese ewige Fragerei hatte sie satt. Sie nahm Pappe, zeichnete 24 Felder darauf und steckte Süßigkeiten mit Nadeln fest. Sie erklärte: “An jedem Tag kannst du ein Feld aufmachen, und wenn alles offen ist, dann ist Heiligabend." Als der Junge erwachsen war, ließ er Adventskalender drucken - Der erste erschien 1908 in München!




Vorlesung vom 18.11.11:„Erde an Universum: Hallo, Außerirdische, ist da wer?“

mit

Hans-Georg Schmidt von der Volkssternwarte

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Lukas (10)

Keiner kann genau sagen, wie viele Sterne es im Universum gibt. Allein in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, sind es einige hundert Milliarden Sterne und weitere Milliarden Sonnensysteme. Und Astronomen schätzen, dass es im sichtbaren Universum noch viele Milliarden Galaxien gibt! Das sind wären dann also Milliarden mal Milliarden mal Milliarden mal Milliarden mal Milliarden mal Milliarden mal Milliarden mal Milliarden... Sterne!

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Johannes (10)

Um unsere Sonne kreisen 8 Planeten und um manche von ihnen kreisen auch noch Monde, so wie unser Mond um die Erde kreist. Auf keinem dieser Planeten und Monde gibt es Leben wie auf der Erde. Aber vielleicht gibt es ja Leben außerhalb unseres Sonnensystems. Deshalb suchen, strahlen und funken die Menschen schon seit Jahren ins Weltall. Sie suchen Kontakt zu anderem Leben! Ob das gut ist, weiß keiner. Ein Aufeinandertreffen könnte auch böse enden.

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Leon (8)

Sterne leuchten! Die Sonne ist also ein Stern. Planeten werden dagegen angeleuchtet. Die Erde ist deshalb ein Planet! Die Sonne ist über 100 mal größer als die Erde und mehr als 150 Millionen Kilometer von uns entfernt. Aber auf der Sonne könnte keiner leben – es ist viel zu heiß. Die Oberfläche der Sonne hat über 5.000 Grad Celsius! Am erdähnlichsten ist noch der Mars. Dort wurden Vulkane und riesige Eisschollen entdeckt. Auf dem Mars gibt es also Wasser, vielleicht sogar Salzwasser. Die Temperaturen sind allerdings gewöhnungsbedürftig: plus 25°C bis minus 130°C.

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Maria (12)

Leben im All könnte nur existieren, wenn es

  • auf einem Planeten weder zu heiß noch zu kalt ist.

  • der Planet oder der Mond eine feste Oberfläche hat.

  • der Planet eine Atmosphäre besitzt - also eine Hülle aus Gas hat, die ihn umgibt.

  • der Planet oder Mond sich gleichmäßig um sich selbst dreht, damit Tag und Nacht nicht zu lange dauern, und es nicht zu kalt oder warm wird.

  • der benachbarte Stern („Sonne“) nicht zu klein ist und nicht zu schnell verglüht!


  • Auf der Erde sind all diese Voraussetzungen perfekt. Und deshalb konnte sich auf unserem Planeten auch so gut Leben entwickeln!

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    Lisa (11)

    Die NASA, die amerikanische Raumfahrtsbehörde, glaubt zwar nicht an UFOs und fremde Raumschiffe, aber das Universum wird trotzdem regelmäßig auf Signale abgehört. Das SETI-Institut wurde sogar extra zur Erforschung von außerirdischem Leben eingerichtet. SETI bedeutet „Search for Extraterrestial Intelligence“, das heißt übersetzt "Suche nach außerirdischer Intelligenz". Mit Hilfe von riesigen Radioteleskopen fangen die Forscher dabei Radiowellen aus dem Weltall ein und zeichnen sie auf. Bisher gab es aber auf den Radarschirmen noch keine spektakulären Ergebnisse, die von außerirdischen Lebensformen stammen könnten.

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    Maxi (7)

    Manche Anhänger von UFOs und fliegenden Untertassen glauben, die Außerirdischen sind längst unter uns, und wir haben sie bloß noch nicht entdeckt. Legt man z.B. eine Laus unter`s Mikroskop, dann sieht sie tatsächlich ziemlich außerirdisch aus!



    Vorlesung vom 21.10.11 „Navi im Kopf? Wie Vögel den Weg nach Afrika finden!"

    mit

    Matthias Luy, Dipl.-Biologe vom Landesbund für Vogelschutz (LBV)

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    Maria (12)

    Immer im Herbst ziehen rund fünf Milliarden Zugvögel in ihr Winterquartier. Sie überfliegen dabei ganze Kontinente bis nach Afrika. Manche fliegen bis zu 1000 Kilometer am Tag - ohne eine Pause zum Trinken oder Fressen. Unter den Zugvögeln gibt es „Mittelstreckenzieher“ und „Langstreckenzieher“. Manche fliegen insgesamt über 10.000 Kilometer.

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    Johannes (10)

    Auf ihrem Weg nach Süden orientieren sich die Zugvögel am Magnetfeld der Erde oder am Stand der Sonne oder auch am Sternenhimmel. Sie alle haben eine Art inneren Kompass in sich.

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    Luis (7)

    Forscher glauben, dass die Zugvögel das Magnetfeld der Erde sogar sehen können!

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    Maxi (7)

    Nicht alle Vögel fliegen im Winter nach Afrika. Die, die hier bleiben, heißen „Standvögel“. Die, die wegfliegen, heißen „Zugvögel“. Ob sie fliegen oder nicht, hängt von ihrem Essensgeschmack ab. Wer gerne Insekten frisst, muss in die Wärme, um zu überleben. Wer gerne Körner mag, kann den Winter über auch hier bleiben.

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    Lisa (11)

    Ob Vögel ziehen oder nicht, wohin und wann, ist in ihren Genen verankert – es wird also von den Eltern auf die Jungen vererbt und hängt nicht nur von der Nahrung und dem Wetter ab. Das Zugverhalten ist angeboren!

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    Lukas (10)

    Ein sehr schönes und informatives Video zum Thema „Vogelzug“ gibt es im Internet zum Anklicken unter:
    www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0317/002_voegel.jsp
    Viele interessante Infos zum Vogelzug findet ihr auch hier:
    de.wikipedia.org/wiki/Vogelzug
    www.thur.de/philo/tanja/facharbeit.htm

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    Annika (11)

    Wissenschaftler meinen, dass sich durch die Klimaveränderung das Zugvogelverhalten in den nächsten Jahren ändert. Wenn es auf der Erde immer wärmer wird, werden viele Zugvögel im Winter einfach hier bleiben. Manche Vogelexperten glauben sogar, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre die meisten Zugvögel zu Standvögeln werden. Innerhalb weniger Generationen werden die Vögel dann ein Ritual verlieren, das genetisch festgelegt war. Das Zugverhalten wird aber dennoch nicht vollständig ausgelöscht werden, sagen die Forscher. Wenn nach der Klimaerwärmung eine nächste Eiszeit kommt, dann werden auch die Zugvögel zurück sein.

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    Lea (12)

    Bevor die Vögel in den Süden fliegen futtern sie sich ein kleines Fettpolster an, um Kraft für ihre lange Reise zu haben. Dieses Fettpolster darf aber natürlich nicht zu schwer sein, sonst können die Tiere ja nicht mehr richtig fliegen. Um dennoch genügend Energie zu bekommen, bauen sich während des Fluges ihre Organe ab! Ihr Verdauungstrakt schrumpft teilweise um die Hälfte, und auch der Brustmuskel verkleinert sich. Die daraus gewonnenen Eiweiße geben den Zuvögeln neue Kraft zum Fliegen. Wenn die Tiere ihr Ziel erreicht haben, dann erholt sich der Körper innerhalb weniger Tage.

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    Tobias (11)

    V-Flug: Um Kraft zu sparen, fliegt ein Vögelschwarm meist in einer Formation, also in einer geordneten Figur. Häufig bildet sich dabei ein "V"-förmiger Verband. Das heißt ein Vogel fliegt an der Spitze, die anderen leicht versetzt hinterher. Der Vogel an der Spitze braucht natürlich die meiste Kraft, weil ihn die volle Luftströmung trifft. Die anderen können im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen. Wenn der Führungsvogel müde wird, lässt er sich einfach zurückfallen.




    Vorlesung vom 23.09.11 „Was ist Brainfood? Oder warum Frühstücken schlau macht!“

    mit

    Bettina Schaaf, geprüfte Ernährungberaterin
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    Leon (7)

    „Brainfood“ ist Futter für`s Gehirn!

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    Nikolas (8)

    Brainfood-Lebensmittel sind Haferflocken, Äpfel, Nüsse, Bananen, Käse, Heidelbeeren, Dörrobst, Vollkornnudeln, Vollkornbrot und Salat.

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    Jakob (10)

    Jeder ißt anders, und jeder hat andere Geschmacksknospen auf der Zunge (deshalb riecht auch jeder anders). Die vier Hauptgeschmacksknospen sind: Süß, sauer, salzig und bitter! Ein Drittel der aufgenommenen Nahrung im Körper verbraucht das Gehirn. Damit werden die über 400 Milliarden Gehirnzellen versorgt – so viele besitzt jeder Mensch. Jeder hat jeder zwei Gehirnhälften: Die rechte Hälfte unseres Gehirns ist für Logik zuständig, also zB. für Mathe, Deutsch... Die linke Gehirnhälfte beschäftigt sich mit den kreativen Dingen, mit z.B. Kunst oder Musik. Ein guter Treibstoff für`s Gehirn ist „Brainfood“, also Obst (Äpfel – es gibt über 1.000 Apfelsorten in Deutschland - , Bananen, Heidelbeeren), Nüsse, Dörrobst, Salat, Hafer, Käse, Vollkornnudeln, Vollkornbrot... Ein schlechter Treibstoff sind dagegen Cola, Limo, Schokolade, Hamburger, Cheeseburger, Süßigkeiten... Außerdem sollte man mindestens fünfmal am Tag „Brainfood“ essen: Morgens, vormittags, mittags, nachmittags und abends. Viel Wasser trinken ist auch noch wichtig fürs Gehirn – kein Limo! Bausteine für ein „optimales Kopf-Frühstück“ sind Joghurt mit Obst, ein Glas Milch und ein Brot mit Käse, magerem Schinken und Gemüse drauf. Und dann gilt: Gut gefrühstückt, ist halb gelernt!

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    Vanessa (12)

    Bausteine für ein perfektes Frühstück sind: Mindestens eine Portion Milch, mindestens eine Portion Vollkornbrot, je ein Stück Obst und Gemüse und ausreichend Flüssigkeit. Wichtig für den Lernerfolg ist:
  • Frühstücken!

  • Regelmäßiger Nährstoffnachschub (Pausenbrot)!

  • Regelmäßig Trinken!

  • Viel Bewegung!


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    Maria (12)

    Wenn wir morgens aufwachen, sind unsere Kohlenhydratspeicher fast völlig leer. Mit dem Frühstück können wir sie wieder auffüllen. Dazu sollten wir Vollkornbrot, zuckerfreies Müsli, Nüsse und Obst essen. Wissenschaftler sagen, dass Menschen, die morgens ausschließlich Vollkornprodukte zum Frühstück essen, sich bis zum Abend besser konzentrieren können und weniger Fehler machen. Denn „gesunden Kohlenhydrate“ sorgen während des ganzen Tags für einen konstanten Blutzuckerspiegel und damit für eine ständige Energielieferung an das Gehirn.

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    Lea (12)

    Fast Dreiviertel des Gehirns bestehen aus Wasser. Wenn das Gehirn zu trocken wird, schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus. Dieses läßt Teile der Nervenzellen im Gehirn schrumpfen. In diesen werden aber eigentlich Informationen gespeichert. Wenn also die Nervenzellen schrumpfen, kann das Gehirn schlechter arbeiten. Um das zu verhindern, sollte man mindestens sechs Gläser Wasser am Tag trinken. Dann bleibt das Gehirn aktiv und geschmeidig! Schon zum Frühstück sollten ein bis zwei Gläser Wasser oder Saftschorle getrunken werden.

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    Lisa (11)

    Eine Studie hat gezeigt: Studenten, die vor der Vorlesung zwei große Gläser (einen halben Liter) Wasser getrunken haben, konnten sich mehr Vorlesungsstoff merken als ihre „durstigen“ Kommilitonen.

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    Annika (11)

    Wissenschaftler sagen: Ein Frühstück mit Vollkornprodukten macht auch glücklich! Über Nacht fällt der Spiegel des Glückshormons Serotonin im Körper nämlich stark ab. Der Verzehr von Vollkornprodukten läßt ihn aber rasch wieder ansteigen. Serotonin macht glücklich und ausgeglichen!

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    Sebastian (9)

    Frühstücktipps: Das optimale Frühstück für unser Gehirn ist ein Müsli mit frischen Früchten und Joghurt. Oder eine Scheibe Vollkornbrot (auch getoastet!) mit fettarmer Wurst oder Käse. Es geht auch ein Milchshake. Das gibt einen guten Start in den Tag! Als Snack am Vormittag bietet sich dann etwas Obst an oder noch mal ein Joghurt. Frühstücksmuffel können im Laufe des Vormittags das Frühstücksmüsli auch „nachholen“.


    Vorlesung vom 08.07.11 „Wieso fallen die Sterne nicht vom Himmel?“

    mit

    Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker, Philosoph und Fernsehmoderator
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    Lukas (12)

    Unser Sonnensystem ist nur ein winziger Teil des gesamten Universums. Und unsere Sonne ist nur ein Stern unter unzähligen anderen Sternen. In unserem Planetensystem steht die Sonne aber im Mittelpunkt, deshalb nennen wir unser Weltbild "heliozentrisch" . Helios heisst auf Altgriechisch Sonne. Und "heliozentrisch" bedeutet „die Sonne in der Mitte“.

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    Anna (13)

    In unserem Sonnensystem gibt es acht Planeten. Sie sind alle ständig in Bewegung und umkreisen die Sonne, die sie mit ihrer Schwerkraft anzieht (Gravitaion). Weil die Planten unterschiedlich groß sind und unterschiedlich schnell fliegen (Fliehkraft), werden sie aber unterschiedlich stark angezogen; das heißt, jeder hat seine eigene feste Bahn um die Sonne. Ganz innen, der Sonne am nächsten, kreist der Merkur, dann kommt die Venus, auf Bahn 3 die Erde, dann der Mars, der Jupiter, der Saturn, der Uranus und ganz außen fliegt der Neptun.

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    Niklas (11)

    Der Mond ist viel leichter als die Erde, und wird von der Erde angezogen – er kreist um die Erde. Wie kreist der Mond um die Erde ohne auf sie zu fallen oder von ihr wegzufliegen? Die Erdanziehungskraft (Gravitation) verhindert sein Wegfliegen und durch seine eigene Masse und die Kreisbewegungen, stellt er eine Gegenkraft dar, das ist die so genannte Fliehkraft (Zentrifugalkraft). Die Erde wiederum wird von der Sonne angezogen und umkreist samt Mond die Sonne – Mond und Erde umkreisen die Sonne also im Doppelpack! Der Mond braucht für eine Erdumdrehung 28 Tage. Die Erde braucht für eine Sonnenumdrehung ein Jahr. Zusätzlich dreht sie sich aber auch noch um sich selbst, dafür braucht sie 24 Stunden, also einen Tag.

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    Laurin (10)

    Die Sonne zieht die Erde mit ihrer Schwerkraft an, obwohl sie rund 150 Millionen Kilometer von uns entfernt ist. Aber die Sonne ist auch 333.000 mal schwerer als die Erde! Wenn die Erde die Sonne umkreist, wirkt auch noch eine weitere Kraft auf sie: Die Fliehkraft. Die zieht die Erde nach außen. Die Schwerkraft und die Fliehkraft zusammen bewirken, dass die Erde auf ihrer Kreisbahn um die Sonne bleibt. Auf ihre Kreisbahn gekommen ist die Erde vor fast fünf Milliarden Jahren, als die Sonne und die Planeten entstanden sind. Seitdem dreht sich die Erde ununterbrochen.

    Die Sonne ist viel größer als die Erde mit einem Durchmesser von 1,4 Millionen km. Sie dreht sich in 25 Tagen einmal um sich selbst. Um das Zentrum der Milchstraße einmal zu umkreisen, braucht die Sonne ungefähr 200 Millionen Jahre.

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    Leon (11)

    Die Erde ist ca. 4,5 Milliarden alt. Das Gesteinsalter können wir durch seine Radioaktivität messen. Die Erde hat einen Umfang am Äquator von 40.000 km. Die Entfernung zur Sonne beträgt ca. 150 Mio. Kilometer. Die Erde umkreist die Sonne entgegen dem Uhrzeigersinn auf einer fast kreisförmigen Bahn, dazu braucht sie ein ganzes Jahr – dadurch entsteht der Wechsel der Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dabei dreht sich die Erde aber zusätzlich noch um ihre eigene Achse und zwar einmal pro Tag. Das äußert sich im Wechsel von Tag und Nacht. Wenn es also in Deutschland hell ist, dann schlafen die Menschen auf der anderen Erdhalbkugel zum Beispiel in Australien gerade.





    Vorlesung vom 03.06.11 „Sandmännchen kommt... - Warum träumen wir?“

    mit

    Prof. Dr. Michael Wiegand, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Technischen Universität München im Klinikum rechts der Isar
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    Leon (11)

    Jeder Mensch träumt jede Nacht. Und zwar mehrmals. Durchschnittlich drei bis fünf Träume pro Nacht. Erinnern können wir uns aber, wenn überhaupt, dann meist nur an den zuletzt geträumtem Traum oder den aufregendsten.

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    Jonas (10)

    Im Gehirn werden beim Schlafen Erinnerungen verarbeitet. Das nennt man Traum. Der Traum kann aber auch eine Vorhersage sein. Manche Träume machen Angst, manche Freude. Etwa alle eineinhalb Stunden kommt der Schläfer in eine „REM-Phase“. Das ist eine besonders intensive Traumphase. Wird man direkt aus der REM-Phase aufgeweckt, dann kann man sich danach meist noch sehr gut an seinen Traum erinnern.

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    Lena (12)

    Die Bezeichnung „REM“-Schlaf stammt aus dem Englischen und steht für „Rapid Eye Movement“ - das bedeutet „schnelle Augenbewegungen“! In der REM-Phase träumen wir besonders stark. Der ganze Körper macht mit: Puls und Blutdruck steigen an, das Herz schlägt schneller und wir atmen tiefer ein und aus, die Muskeln zucken und die Augen bewegen sich unter den geschlossenen Lidern stark hin und her. In die REM-Phase kommen wir vor allem gegen Ende der Nacht und dann verarbeiten wir viele Dinge. Dieser intensive Schlaf wurde 1953 in einem Schlaflabor in Chicago entdeckt.

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    Niklas (8)

    Zum Schlaf gehört der Traum dazu. Im Traum geschehen viele Dinge: Verarbeitung, Erinnerung, Vorhersage, Freude, Denken und Angstabbau.

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    Maxime (9)

    Beim Träumen werden im Kopf Verarbeitung und Erinnerung immer wieder abgespielt. Träume können aber auch Dinge vorhersagen, davon wird zum Beispiel oft in der Bibel erzählt. Im Schlaflabor werden Herzschlag, Gehirnströme und Muskelbewegungen während der Schlafens gemessen. Alle eineinhalb Stunden kommt eine REM-Phase, das ist eine besonders starke Traumphase, in der man auch viele Ängste verarbeitet.

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    Johannes (12)

    Traumbilder können Signale des Unbewussten an das Bewusstsein sein. Wir ahnen nämlich oft schon Dinge voraus, die wir im Wachleben übergehen, und die uns dann in den Träumen erscheinen. Es gibt Warnträume und Träume, die auf zukünftige Ereignisse hinweisen. Momentane Angst im Traum kann man abbauen, indem man sich sagt: „Das ist doch nur ein Traum. Gleich werde ich wieder aufwachen.“ Ein Traum kann zu Beginn der Nacht ziemlich kurz sein, 10-15 Minuten, aber zum Ende der Nacht auch mal bis zu einer Stunde. Und ca. alle eineinhalb Stunden träumen wir von Neuem.


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    Luca (11)

    Unser Schlaf ist nicht während der gesamten Zeit gleich tief - er verläuft in Phasen, die sich während der Nacht mehrmals wiederholen. Die Wissenschaft unterteilt den Schlaf in fünf Phasen, in denen wir unterschiedlich tief schlafen. Die bekannteste Phase ist die REM-Phase, in der wir besonders intensiv träumen. Wie Hirnforscher inzwischen festgestellt haben, ist in dieser Phase unser limbisches System, das für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig ist, stärker aktiv als im Wachzustand. Zugleich schlummert jedoch das Stirnhirn, wo die Vernunft sitzt, die uns sagen könnte: „Das kann doch nicht sein...!“

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    Luise (12)

    Manche Schlafforscher glauben, dass wir uns durch Träume auf das richtige Leben vorbereiten. Zwei Drittel unserer nächtlichen Erfahrungen beschäftigen sich nämlich mit unangenehmen Situationen – es könnte also auch eine Art Gefahrentraining sein, wenn wir denken zu stürzen, zu ertrinken, vor Verbrechern oder Monstern fliehen müssen, wenn wir kämpfen oder streiten oder uns in höchster Gefahr glauben. Träume könnten also eine Art Sicherheitstraining für Notfallsituationen sein. Nächtliche Stresssituationen wie verpaßte Termine, Zeitsprünge oder Prüfungen helfen uns vielleicht später im Alltag gelassener damit umzugehen - wie bei einem Sportler, der sein Können durch ständiges Wiederholen bestimmter Übungen steigert.

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    Sophie (9)

    Traum als Lernhilfe! Manche Forscher denken, dass uns unsere Träume helfen, Erlerntes zu vertiefen. Sie glauben, dass wir beim Schlafen unser Wissen verarbeiten und neue Verbindungen zwischen unseren Erfahrungen herstellen. Dann geht manches schneller! Viele Probleme lassen sich auch, wenn man mal "darüber geschlafen hat", besser lösen.

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    Anna (13)

    Tipps gegen Alpträume:

    ? Am Abend möglichst wenig essen, sonst liegt es einem nachts nur schwer im Magen!
    ? Statt tierfettreicher Nahrungsmittel abends lieber leicht verdauliche Speisen mit vielen Kohlenhydraten zu sich nehmen – d.h. helles Geflügelfleisch oder Fisch, fettarme Milch- und Sojaprodukte, Kartoffeln, Vollkornnudeln, Vollkornbrot mit Butter und magerem Käse oder Bananen.
    ? Fernsehen vor dem Schlafengehen steigert das Alptraumrisiko!
    ? Egal ob Horrorfilm oder Komödie - die hektischen TV-Bilder sind zu viel für das Gehirn! Meist sind es viel mehr Eindrücke als wir verarbeiten können und das macht Alpträume!
    ? Eine vorgelesene Gute-Nacht-Geschichte wirkt schlaffördernd! Dabei kann unsere Phantasie nämlich ihre eigenen Vorstellungsbilder produzieren, und die haben wir unter Kontrolle. Das entspannt im Schlaf!


    http://heineken3.uni-duisburg.de/typo3/index.php?id=62




    Vorlesung vom 06.05.11 „Weltlachtag! - Weshalb wir über Witze lachen müssen“

    mit

    Julia Espenberger, professionelle Clownin
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    Johannes (12)

    Witze sind lustig, bringen uns zum Lachen. Aber was ist eigentlich lustig?

    Peinlich ist lustig!
    Wir lachen vor allem dann, wenn wir etwas kennen - und dann kommt plötzlich alles anders, als wir es erwarten. Lustig ist es auch, wenn wir in Witzen über etwas lachen, das im wirklichen Leben nicht gehen würde. Zum Beispiel verbotene Sachen oder eben über etwas Peinliches. Auch ganz kleine Kinder lachen bereits aus denselben Gründen, z.B. wenn jemand die Hose, die eigentlich an die Beine gehört, sie sich plötzlich auf den Kopf setzt. Dann müssen wir lachen.

    Humor ist verschieden!
    Trotzdem lachen wir nicht alle über die gleichen Witze. Humor ist eben ziemlich verschieden. Was wir zum Lachen finden, hängt ganz stark damit zusammen, was wir mögen, aber auch damit, was wir wissen. Deshalb finden Kinder und Erwachsene unterschiedliche Witze gut. Es gibt aber auch Witze, die alle mögen. Ich finde den gut:

    „Zwei Tauben beobachten einen Düsenjäger. Sagt die eine: "Der hat es aber ganz schön eilig!" Darauf die andere: "Na, kein Wunder, wenn einem der Hintern brennt!"

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    Lisa Lorenzen (9)

    Warum lachen wir über Witze?
    - sie sind lustig
    - wenn jemand etwas falsch macht
    - man lacht aus Schadenfreude
    - Witze sind oft seltsam
    - wenn jemand was nicht in der Reihenfolge macht
    - jemand macht einen Fehler
    - etwas ist unlogisch
    - jemand ist tolpatschig
    - eine Regel (Starrheit) wird gebrochen
    - Witze sind bescheuert
    - wenn jemand überfordert ist

    Ich fand die Vorlesung gut, weil man die Clownin auch ohne Mikro super
    verstanden hat, und sie viele interessante Sachen von sich erzählt hat -
    z.B. dass sie überall in der Welt auftritt. Die Kinder konnten mitmachen
    und wir haben viel gelacht.

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    Victoria (10)

    Der „Weltlachtag“ ist ein Welttag, der jährlich am ersten Sonntag im Mai gefeiert wird. Die Idee stammt aus der Yoga-Lachbewegung - Die hat weltweit inzwischen über 6.000 Lachclubs. Dort treffen sich Menschen und lachen gemeinsam. Am Weltlachtag wird um Punkt 14:00 Uhr für drei Minuten gelacht.

    Der Weltlachtag wurde 1998 von Madan Kataria, dem Gründer der weltweiten Yoga-Lachbewegung, ins Leben gerufen. Er wollte damit ein Zeichen für den Weltfrieden setzten und zeigen, dass Lachen verbindet. In Deutschland kommen am Weltlachtag viele Menschen zusammen, um gemeinsam zu lachen. In der Schweiz findet am Weltlachtag in Zürich sogar eine Lachparade statt: Dabei laufen viele Menschen in einem großen Umzug laut lachend durch die Zürcher Innenstadt.

    Auch wir von der KinderUni haben versucht, gemeinsam zwei Minuten am Stück zu lachen. Das war gar nicht so einfach! Aber total lustig und es hat allen viel viel Spaß gemacht.

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    Anna (13)

    Warum lachen die Leute bei einem Witz? Ein Witz ist dann lustig, wenn

    1. Der Zuhörer in eine Erwartungshaltung geführt wird.
    2. Sich ein Bild im Kopf des Zuhörers abspielt.
    3. Die Erwartung radikal durchbrochen wird!

    Wenn wir einen Witz hören, wird das Lachen immer durch einen Überraschungseffekt ausgelöst, also durch etwas Unerwartetes, was einer Situation eine neue Wendung gibt. In der Erwartungshaltung stellt sich der Zuhörer etwas bildlich vor. Es baut sich Spannung auf. Dann wird diese Erwartung durchbrochen und die Geschichte setzt sich in eine ganz andere Richtung fort. Deswegen lacht der Zuhörer - seine fest eingeplanten Erwartungen wurden nicht erfüllt, die Spannung, die sich aufgebaut hat, wird nun schlagartig abgelassen!

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    Lea (12)


    Warum Lachen gesund ist
    Nach ein paar Lachanfällen schwimmen im Blut viel mehr Abwehrstoffe als sonst. Die so genannten Killerzellen stürzen sich auf Zellen, die beispielsweise von Viren befallen sind. So wird man bei einem Schnupfen schneller wieder gesund. Zudem transportieren die Lungen beim Lachen drei- bis viermal so viel Sauerstoff wie normal. Sogar Schmerzen spüren Menschen dann viel weniger.
    In einigen Ländern werden kranke Menschen deshalb mit speziellen Lachtherapien behandelt..

    Warum Lachen fit macht
    Witze, Lachgas, Kitzeln - viele Dinge können eine Kicher-Attacke auslösen. Dann zappelt unser Körper. Das kann anstrengen, ist aber auch ein richtiger Fitmacher, weil die Muskeln zucken und dadurch Energie verbraucht wird. Oft reicht der kleinste Anlass, und schon hüpft der ganze Körper auf und ab. Bei einem "Hahaha" verziehen sich allein im Gesicht 17 Muskeln, am ganzen Körper sogar 80. Schultern, Bauch und Zwerchfell wackeln. Das kostet natürlich Kraft. Die Luft zischt dann mit Sturmstärke durch die Lungen - mit bis zu 100 km/h. Bein- und Blasenmuskeln schlaffen dagegen während der Kicherattacke ab; kleine Kinder kippen dabei sogar manchmal einfach um. Oder sie machen sich in die Hose. Daher auch der Ausdruck „vor Lachen in die Hose machen“.



    Vorlesung vom 08.04.11: "Alles Bio, oder was? Was ist drin in unserem Essen?"

    mit

    Torsten Gauer, Tagwerk Ökokiste, Hofgut Riem
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    Lea (11)

    Die wirklich guten Bio-Produkte stammen meist von Bioland, Naturland und Demeter-Betrieben. Die haben viel höhere Anforderungen an ihre Tierhaltung und ihren Obst- und Gemüse-Anbau als die Hersteller mit dem europäische Bio-Siegel. Die dürfen ihre Produkte zwar auch „Bio“ nennen, aber wirklich „bio“, wie man sich das wünscht, sind die meist nicht.

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    Anna (12)

    Bio-Lebensmittel sind zwar gesünder als normale Lebensmittel, aber selbst in Bio sind oft Zusatzstoffe drin. Das erlaubt die EU. Laut „EU-Öko-Verordnung für verarbeitete Bio-Produkte“ sind natürlich wesentlich weniger Zusatzstoffe erlaubt als für normale Lebensmittel, aber immer noch etwa 50! In normalen Lebensmitteln aus dem Supermarkt dürfen rund 320 verschiedene Zusatzstoffe drin sein, die of ungesund sind. Doch auch Produkte mit dem Bio-Siegel können problematische Stoffe enthalten: Erlaubt ist laut EU beispielsweise „Carrageen“ oder „E407“ in Sahne, Eis oder anderen Milchprodukten, damit die schon cremig bleiben. Carrageen steht aber im Verdacht Darmgeschwüre auszulösen. Bei Fleischprodukten mit dem Bio-Siegel wird oft „Nitritpökelsalz“ eingesetzt. Das ist ein Zusatzstoff, der auch sehr umstritten ist. Aus Nitrit können sich im Magen krebserregende Nitrosamine bilden. "Bio essen und alles ist gut" stimmt also nicht immer.

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    Leon (11)

    Manche Limonaden dürfen das EU-Bio-Siegel tragen, obwohl keine Spur Frucht drin ist. Der Geschmack wird mit Aromastoffen aus Papierabfällen und Schimmelpilzen erzeugt.

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    Victoria (10)

    Meine Mutter ärgerte sich nach dem Einkauf im Supermarkt oft über Karotten, die nach nichts schmecken oder über schlechte Kartoffeln oder schlappen Feldsalat. Jetzt kaufen wir bei der Ökokiste. Da schmeckt`s uns besser!

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    Luise (13)

    Der Kunde ist schuld, sagt die Lebensmittelindustrie, wenn sie immer öfter Gelschinken, Analogkäse und Garnelenimitat produziert - Weil die Kunden es immer noch billiger haben wollten, sagt sie. In den Supermarktregalen greift der ahnungslose Käufer dann zu Garnelen aus Fischeiweiß, zu "Käse" aus Pflanzenfett oder zu Schokoladenkeksen ohne richtige Schokolade. Die Industrie mogelt dabei ohne schlechtes Gewissen, die Behörden schauen weg und der Kunde... – der kauft brav ein, billig am liebsten.

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    Lukas (12)

    Analogkäse sieht aus wie Käse aus Milch, zieht Fäden wie Käse aus Milch – ist aber kein Käse aus Milch. Analog-Käse ist eine Mischung aus pflanzlichen Fetten, Stärke und Geschmacksverstärkern und landet als geriebener "Käse-Mix" auf Pizzas oder auf dem Baguette am Imbißstand - weil`s viel billiger ist!

    Käsekruste oder Grillfleisch, Brotduft oder Fruchtgeschmack - all das gibt es heute aus dem Chemielabor. Zum Kuchenbacken braucht man keinen Qualitätsmehl mehr, keine frischen Eier und auch keine empfindliche Hefe – viel zu teuer! Billige Zusatzstoffe helfen beim Kneten, Aufgehen, Formen und Kruste bilden. Der Quark im Supermarkt-Käsekuchen ist genauso minderwertig wie die Milch und die Sahne. Zusatzstoffe wie Feuchthaltemittel, Stabilisatoren, Säureregulatoren, Trennmittel und Enzyme versteifen, schäumen, stabilisieren und konservieren – schnell und billig.

    Und das "natürliche Aroma“ im Erdbeerjoghurt wird natürlich auch nicht aus den teuren roten Beeren gewonnen, sondern aus billigsten Pilzkulturen. Echte Erdbeeren sind nur da drin, wo “Erdbeeren” draufsteht und nicht “Aroma“!

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    Maria (7)

    Selberkochen ist noch am meisten „Bio“!

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    Joshua (11)

    „Bio“ steht für „Biologisch“, und „Demeter“ ist eine Bio-Bewegung nach den Ideen von Rudolf Steiner und wurde bereits 1928 gegründet. Damit ist „Demeter“ die älterste Bio-Warenkette Deutschlands. Der Name „Demeter“ kommt von der griechischen Fruchtbarkeitsgöttin. Rudolf Steiner wollte Produkte in Einklang mit der Natur herstellen. Heute würde man sagen: Er wollte „Bio ohne Zusätze“! Und das wollen seine Anhänger auch heute noch: Für „Demeter“-Produkte gelten besonders strenge Bio-Richtlinien. „Demeter“-Bauern müssen Pflanzen und Tiere immer sehr gut behandeln und dürfen keine Spritzmittel oder chemischen Mittelchen verwenden. In der „Tagwerk Ökokiste“ werden viele Demeter-Produkte aus der Region verkauft, also von Bauern aus der Umgebung – das ist auch besonders gut für die Umwelt, weil die Lebensmittel dann nicht so weit transportiert werden müssen.

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    Finn (9)

    Die älterste Bio-Marke in Deutschland heißt „Demeter“. Viele Leute fanden die Idee von „Demeter“ gut und kauften die Produkte. An diesem Erfolg wollten auch andere Bio-Firmen teilhaben, doch es wurde und wird viel gemogelt. Die strengsten Bio-Regeln gelten immer noch bei „Demeter“! Ziemlich aufgeweicht ist der Begriff „Bio“ dagegen bei der Europäischen Union. Das offizielle EU-Bio-Siegel darf sogar auf Produkte geklebt werden, die Chemie enthalten. Das heißt, ein Erdbeerjogurt mit EU-Bio-Aufdruck enthält oft alles, nur keine Erdbeeren. In vielen Lebensmitteln mit dem EU-Bio-Siegel sind also trotz „Bio“-Aufdruck Aroma, Geschmacksverstärker und andere chemische Zusatzstoffe erlaubt, obwohl die nachweislich krank machen können.v


    Vorlesung vom 18.03.11: "Ganz schön heiß! - Wo die Erde brodelt und warum Vulkane spucken"

    mit

    KinderUni-Professor Florian Becker, Geologe und Vulkanexperte
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    Michelle (8)

    Das neue Semester an der KinderUni Haar begann ganz schön gut besucht: Rund 100 Kinder saßen bis in die Gänge hinein, es war kein Stuhl mehr frei und die Luft wurde ziemlich dick. Aber das Thema der ersten Vorlesung war auch zu interessant: „Wo die Erde brodelt und warum Vulkane spucken“ - Das wollte sich natürlich niemand entgehen lassen! Unser KinderUni-Professor Florian Becker zeigte uns dann auch tolle Bilder von heißen Vulkanen und glühender Lava und erzählte viel interessante Dinge.


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    Lisa Lorenzen (10)

    Vulkane sind Feuer oder Wasser spuckende Berge. Im Inneren unserer Erde ist es so heiß ist, dass sogar Gestein schmilzt. Die Hitze macht gewaltig Druck, wie in einem Dampftopf. Irgendwann wird der Druck zu groß, und die Erdkruste bricht auf. Dann tritt glühendheißes Magma aus, das ist geschmolzenes Gestein.


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    Sebastian, Luis, Juli (9)

    Wie kann man sich das Innere der Erde vorstellen? In der Mitte der Erde, in über 6.000 Kilometern Tiefe sitzt der Erdkern. Um den Erdkern herum ist die Hitze gewaltig - rund 6.000 Grad. Der Erdkern ist aber dennoch ein fester Körper aus Eisen und Nickel – der Druck der gesamten Erde lastet ja auf ihm und das hält ihn zusammen. Der Erdkern wird vom Erdmantel umschlossen. Nahe dem Erdkern ist der Erdmantel noch fest, erst weiter oben, kurz vor der Erdkruste, wird er flüssig. Hier ist es immer noch so heiß, dass sogar Steine schmelzen. Sie verwandeln sich in eine orange glühende, zähflüssige Masse, die Magma heißt. Das Magma drückt, genau wie kochendes, sprudelndes Wasser nach oben - an manchen Stellen so stark, dass die Erdkruste aufbricht. Durch Öffnungen und Risse strömt das Magma aus der Erde heraus. Magma, das an die Erdoberfläche gelangt, wird Lava genannt. Die Lava ist nicht mehr ganz so heiß wie Magma - sie misst "nur" noch zwischen 1.000 und 1.300 Grad. Es kann Wochen dauern, bis sich Lava an der Luft abkühlt. Dabei wird sie allmählich fest und verwandelt sich in grauschwarzen Stein.


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    Maxime Montero (10)

    Die Erdkruste ist keine durchgehend dichte Hülle um die Welt! Sie hat viele Risse und besteht aus mehreren Erdplatten - wie ein großes Puzzle. Die Erdplatten sind ständig in Bewegung: So bewegt sich Amerika im Jahr 2 cm von Europa weg. Unter den Erdplatten ist flüssiges Gestein – das Magma. Dieses Magma findet man unter den Kontinenten in 20-40 km Tiefe, unter den Ozeanen in 10 km Tiefe.


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    Jonas (9)

    Früher hingen alle Kontinente zusammen. Heute nicht mehr. Die einzelnen Platten schwimmen! Der Erdmantel bewegt sich! Vulkane sind häufig an den Rändern der Erdplatten zu finden.


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    Joshua (10)

    Wenn zwei Erdplatten aufeinandertreffen, dann schiebt sich die eine unter die andere. Dabei wird flüssiges Magma nach oben gedrückt und schießt zusammen mit heißen Gasen und festen Stoffen an die Erdoberfläche. Ein Vulkanausbruch! An den Grenzen der Erdplatten gibt es hunderte Vulkane. Viele davon befinden sich auch unter dem Meer. Der größte aktive Vulkan der Erde ist der „Mauna Loa“ auf Hawaii. Er steht bis zu 5000 m tief im Meer. Über dem Meeresspiegel sind es noch mal 4.170 m.


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    Luisa (10)

    Der Vulkan Ätna auf der Mittelmeerinsel Sizilien liegt an so einer Stelle, wo zwei Kontinentalplatten aufeinander treffen - die Eurasische und die Afrikanische Platte! Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen Europas.

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    Lea (8)

    Die meisten Vulkane schlafen nur oft Tausende von Jahren still und friedlich. Das wissen auch die Menschen, die rundherum wohnen. Wissenschaftler überwachen die Vulkane deshalb das ganze Jahr über mit speziellen Meßgeräten, um die Anwohner rechtzeitig vor einem Ausbruch warnen zu können.


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    Alina (10)

    Weltweit gibt es rund 2000 aktive Vulkane. Bekannte Vulkane in Europa sind der „Vesuv“ bei Neapel in Italien, der „Ätna“ auf Sizilien, der „Stromboli“ bei Sizilien, der „Pico de Teide“ auf Teneriffa oder der Eyjafjallajökull auf Island. Berühmte Vulkane außerhalb Europas sind der „Kilimanjaro in Tansania/Kenia, der „Popocatépetl“ in Mexiko, der „Krakatau“ in Indonesien, der „Pinatubo“ auf den Philippinen, der „Mount St. Helens“ in den USA oder der „Fudschijama“ in Japan. In Deutschland gibt es keine aktiven Vulkane mehr, nur erloschene z.B. in der Eifel zwischen Koblenz, Trier und Aachen. Der letzte gewaltige Vulkanausbruch in Rheinland-Pfalz. liegt etwa 11.000 Jahre zurück.


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    Johannes (11)

    Der größte uns bekannte Vulkan im Weltall befindet sich auf dem Mars: Der „Olympus Mons“! Nach heutigem Wissen ist er der größte Vulkan im ganzen Sonnensystem. Der riesige Vulkan hat einen Durchmesser von über 600 Kilometern und eine Höhe von 27 Kilometern.


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    Luca Jungwirth (11)

    Es gibt verschiedene Arten von Vulkanen. Man unterscheidet sie z.B. nach ihrer Ausbruchsart:

    Typ Hawaii: Die Magma ist sehr heiß, mehr als 1000 Grad Celsius, und dünnflüssig. Der Lavastrom bildet sogar Lavaseen. Die Lavafontänen sind meist niedriger als zwei Kilometer.
    Typ Stromboli: Die Lava kann bis zu zehn Kilometer hoch in die Luft geschleudert werden wie beim Vulkan Stromboli. Der liegt vor der Nordküste Siziliens und bricht regelmäßig aus, meist aber nur in kleineren Eruptionen von wenigen hundert Metern Höhe.

    Typ Vulcano: Benannt nach dem Vulkan Vulcano, der zu den Liparische Inseln in Italien gehört. Hierbei kommt es zu stärkeren Explosionen. Staub und Gesteinsbrocken können bis zu 20 km hoch ausgeschleudert werden.
    Typ Plinianisch: Diese Ausbrüche sind die kraftvollsten Ausbrüche der gefährlichsten Vulkane der Welt. Dabei werden Teilchen 30-40 km hoch geschleudert. Es kommt zu einem Schirm aus Vulkanasche, der bis zu 60 km hoch aufsteigen kann. Diese Ausbruchsform hat ihren Namen von „Plinius dem Jüngeren“. Der römische Philosoph wurde 79 nach Christus Augenzeuge beim Ausbruch des Vesuv in Süditalien, bei dem auch die Stadt Pompeji vernichtet wurde. Plinius der Jüngere hat die Katastrophe in Briefen an den römischen Geschichtsschreiber Tacitus dokumentiert. Sein Onkel, der Naturforscher „Plinius der Ältere“, starb bei dem Vulkanausbruch.


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    Leo (12)

    Die meisten Vulkane gibt es entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Dort liegen sie wie Perlen an einer Kette hintereinander aufgereiht, als so genannter "Ring des Feuers". Der pazifische Feuerring ist die größte Vulkankette auf der Erde. Sie beginnt in Neuseeland, zieht sich durch die Inselwelt der Südsee, über Indonesien und die Philippinen nach Japan bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka und Alaska. Entlang der Westküste Kanadas und der USA über Mittel- und Südamerika bis nach Feuerland. Auch in der Karibik, auf Island, auf Hawaii, längs durch das Mittelmeer und in Ostafrika findet man solche Vulkanketten.



    18.02.11 "Wüstenstrom für Deutschland? – Der Streit um Desertec"

    mit

    Ernst Rauch, Klimaexperte der Münchner Rückversicherung - Spezialist für Naturkatastrophen, Klimawandel und Strom aus der Wüste
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    Finn (9)

    Herkömmliche Energien sind Gas, Kohle, Uran, Öl. Erneuerbare Energien sind Solarkraft, Wasserkraft, Windkraft. Herkömmliche Energien gibt es nicht unendlich. Das Gegenteil ist bei den erneuerbaren Energien der Fall. Die ersten Solarkraftwerke wurden bereits um 1900 von dem Amerikaner Frank Shuman gebaut.


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    Andreas (9)

    Das Verbrennen von endlichen Primärenergieträgern wie Kohle, Erdgas, Mineralöl, Torf oder Kernbrennstoffen wie Uran und Thorium fördert den Ausstoß von Schadstoffen in die Luft wie z.B. den Treibhausgasen (CO2). Auch wird die Energiegewinnung aus Erdöl, Erdgas und anderen endlichen Energieträgern irgendwann zu Ende gehen, weil diese Rohstoffe verbraucht sind. Die regenerativen Primärenergien wie Wind-, Wasser-, Solar-, Bio-, Geoenergie (z. B. Erdwärme) und Holz tun das nicht – Sie sind auf der Erde unendlich vorhanden und verschmutzen auch nicht die Umwelt. Regenerative Energien nennt man auch erneuerbare Energien. Ihnen gehört die Zukunft! Um Deutschland mit erneuerbaren Energien zu versorgen, reichen allerdings kleine Solaranlagen nicht aus. Auch der Wind bläst nicht 24 Stunden am Tag. Es könnte also nur mit einem Energie-Mix gehen. In der Wüste würden Solarzellen und Solarthermie auf einer Fläche von 330 Quadratkilometer ausreichen, um die ganze Welt mit Energie zu versorgen. Frank Shuman kam bereits um 1900 auf diese Idee. Aber sie ist vergessen worden. Bis ein Deutscher die Idee wieder aufnahm und beschloß, es noch einmal zu versuchen!


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    Jakob Wiedemann (9)

    Zum Heizen, Fernsehen, Waschen, Kochen und in Industriebetrieben ect. wird Strom benötigt. Sogenannte herkömmliche Energien entstehen z.B. in Atomkraftwerken oder durch das Verbrennen von Kohle. Erneuerbare Energien kommen z.B. aus Wasser- und Solar- und Windkraftwerken. Das Problem an der Atomenergie ist der Atommüll, der sogar tödlich sein kann. Das Problem an erneuerbaren Energien ist, dass z.B. nicht alle Häuser Solarzellen haben und dass mit Solarzellen in der Nacht, wenn es dunkel ist, auch gar kein Strom mehr produziert werden kann. Aber die Idee, Energie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen, ist dennoch gut: Schon 1911 wurden erste Sonnenkraftwerke in Philadelphia (USA) gebaut und von Frank Shuman konstruiert. Aber das ist dann wieder vergessen worden. Dabei empfangen die Wüsten der Erde in 6 Stunden mehr Solarenergie als die Menschheit in einem Jahr verbraucht! Und die Sahara ist nur ungefähr 1500 km von Deutschland entfernt. Daraus entwickelte sich die Idee von „Desertec“. Mit Hilfe des Sonnenlichts will man nun Sonnenenergie in den Wüsten Nordafrikas gewinnen. Der Strom entsteht dabei durch Transformatoren. Dann soll er in Kabel geleitet werden, die nach Deutschland führen. Das nennt man das „Desertec-Konzept“.


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    Leon (11)

    DESERTEC ist ein Kunstwort aus den englischen Wörtern für Wüste und Technik! Riesige Spiegel-Kraftwerke in den Wüsten rund ums Mittelmeer könnten dabei die ganze Welt mit Strom versorgen und unser Energieproblem „auf saubere Weise“ lösen. Fachleute sagen: Das Öl des 21. Jahrhunderts liegt nicht tief unter der Erde - sondern darauf: Die Sonnenstrahlen!


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    Luise (12)

    Was ist „Desertec“? „Desertec“ ist ein Großprojekt, mit dem viele verschiedene Investoren (Geldgeber) Solarstrom aus der Wüste nach Europa bringen wollen. Bis 2050 wollen sie mit dem Strom, der in der Wüste Nordafrikas aus Sonnenlicht erzeugt werden soll, mindestens ein Fünftel des europäischen Energiebedarfs abdecken. Das wird allerdings nicht billig werden: Etwa 400 Milliarden Euro wird das Energieprojekt „Desertec“ mindestens kosten.

    Wie funktioniert „Desertec“? Bei „Desertec“ soll die Energie durch sogenannte „Solarthermie“ gewonnen werden. Dabei wird das Sonnenlicht mit Spiegeln gebündelt. Mit dieser Energie wird ein Spezialöl erhitzt. Das gibt seine Wärme dann an Wasser ab und bringt es zum Kochen. Der Wasserdampf, der entsteht, treibt wiederum Turbinen an, die den Strom produzieren. Sogar nachts kann mit der Solarthermie in der Wüste Strom gemacht werden - mit der Restwärme vom Tag! Der gewonnene Strom muß jetzt aber noch nach Europa gebracht werden: Dazu will man ein Leitungsnetz unter dem Meer bauen, tausende Kilometer weit. An dem Leitungssystem bastelt bereits der deutsche Siemens-Konzern in München.

    http://www.desertec.org



    21.01.11 - "Kriegen Enten im Winter kalte Füsse?"

    mit

    Dr. Miriam Stark, Tierärztin
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    Jakob Wiedemann (8)

    Kühe frieren nicht im Winter, denn sie haben vier Mägen, die sie wärmen. Es gibt viele Varianten und Überlebensstrategien, die Tiere im Winter haben. So schlägt das Herz eines Igels beim Winterschlaf nur noch fünfmal pro Minute, und er atmet nur noch zweimal pro Minute. Der Siebenschläfer schläft sieben Monate lang und verschläft die kalte Jahreszeit. Reptilien sind „poikilotherm“, also wechselwarm – diese Tiere haben die gleiche Temperatur, wie die Umwelt, sie müssen also keine Energie aufbringen, um sich aufzuheizen oder abzukühlen. Frösche und Eidechsen frieren im Winter sogar ein. Aber, das hat auch Nachteile: Freßfeinde können sie dann ganz leicht auffressen. Andere Tiere haben einen Hohlraum in den Haaren wie z. B. der Eisbär. Das isoliert! Die Bienen bleiben im Winter auf. Sie bilden eine Traube und erreichen in ihrem Inneren rund 30 Grad Celsius. Dabei darf jeder mal ins Innere der warmen Bienentraube - Die Tiere wechseln ihren Sitzplatz immer durch. Vögel blasen sich im Winter auf, indem sie mit ihren Federn Luft auffangen. Diese Luft schützt sie vor der Kälte wie ein Isolierkissen, weil Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Die Enten kriegen im Winter zwar kalte Füße, frieren aber nicht fest, weil sie mit dem Wärmetauscherprinzip arbeiten.

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    Lena (12)

    Das Wärmetauscher-Prinzip: Pinguine und Enten frieren nicht in den Füßen, weil das warme Blut aus ihrem Körper durch die inneren Arterien in Richtung Beine fließt. Diese Arterien sind umgeben von den Venen. Die Arterien geben auf dem Weg nach unten die Wärme an die kalten Venen ab. Das Blut in den Arterien kühlt so ab und kommt mit nur noch 0 Grad unten im Fuß an. Der Fuß ist dann so kalt, dass die Tiere auch keine Kälte mehr spüren. Wenn das kalte Blut aus dem Fuß in den Venen wieder nach oben fließt, nimmt es die Wärme der Arterien auf und wird wieder warm. Oben im Körper angekommen, hat es Körpertemperatur. So kreist die Wärme/Kälte in den Entenfüßen und das nennt man Wärmetauscher-Prinzip.

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    Finn (9)

    Um vom Winterschlaf zu erwachen, haben viele Wildtiere das braune Fell. Das erzeugt Wärme, wenn es Frühling wird und die Sonne `draufscheint. Das macht die Tiere munter!

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    Luca Wlcek (10)

    Es gibt vier Möglichkeiten für Wildtiere durch den Winter zu kommen: Erstens der Winterschlaf, zweitens die Winterruhe, drittens die Winterstarre und viertens einfach Wachbleiben. Der Winterschlaf ist eine Ruhezeit, in der der Körper sich von den im Sommer und Herbst bereits angefressenen Reserven ernährt. Wenn man ein Tier aus dem Winterschlaf aufweckt, kann es vielleicht nicht mehr einschlafen und stirbt mangels Energie. Die Winterruhe ist dem Winterschlaf sehr ähnlich - Der Unterschied ist, daß Tiere, die Winterruhe halten, ab und zu aufwachen und dann von ihren Vorräten speisen können. Die Winterstarre wird nur von Reptilien und Fischen gehalten, die eine Art Frostschutzmittel im Blut haben, um zu überleben. Die Tiere, die wach bleiben sind meistens größer als andere, damit sie langsamer auskühlen. Vögel haben im Winter immer kalte Füße, aber absichtlich: In ihren Beinen liegen die Arterien ganz nah an den Venen. Dadurch wird die Wärme im abfließenden Blut an das kalte, aus den Füßen aufsteigende Blut in der Vene weitergegeben. Die Wärme im Blut wird also immer wieder in den Körper zurückgeführt. Die Füße bleiben so zwar eiskalt, aber das spart Energie.
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    Finn (9)

    Enten bekommen im Winter schon kalte Füße, aber absichtlich. Sie haben in ihren Beinen eingebaute Wärmetauscher, die das ermöglichen. Das spart den Enten Energie, die sie sonst von ihren Füßen an die Umgebung abgegeben müßten. Das warme Blut aus dem Körper wird auf dem Weg in die Füße abgekühlt, unten hat es dann nur noch 0 Grad Celsius. Auf dem Weg zurück in den Körper nimmt es die Wärme wieder auf.

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    Leon (13)

    Enten und auch andere Vögel können sich im Winter ohne zu frieren auf eisigem Untergrund bewegen und auch mal sitzenbleiben - sie frieren auf dem Eis auch nicht fest! In ihren Beinen findet ein Wärmeaustausch statt! Die Venen, die das kalte Blut vom Fuß zum Herz führen und die Arterien, die warmes Blut vom Herz nachliefern, liegen sehr eng und dicht umschlungen bei einander. Die Wärme wird noch im Entenkörper ausgeglichen und geht so nicht über die Füße verloren. Das verhindert auch das Festfrieren der Ente, denn Enten haben immer kalte Füße! Und um festzufrieren wäre es nötig, dass sie mit den Füßen das Eis erwärmen und so zum Schmelzen bringen, wie das ein Menschenfuß täte. Das angetaute Eis würde in der kalten Umgebung jedoch schnell wieder abkühlen und die Ente dabei eben festfrieren.
    Polarkreis Strategien


    10.12.10: "Rätsel rund um`s Weihnachtsfest"

    mit

    Christl Ostertag, Gymnasiallehrein für Religion, Deutsch und Geschichte
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    Finn (9)

    Die Kerze ist ein Symbol für Weihnachten, weil sie warmes Licht verbreitet. Andere Symbole sind zum Beispiel: Tannenbaum, Mistelzweige, Weihnachtsstern, Adventskranz, Weihrauchgefäß und Plätzchen. Eine Legende beschreibt die Entstehung des Plätzchen-Brauchs so: Die Hirten laufen zu Jesus und vergessen dabei ihr Brot im Backofen, und als sie wieder nach Hause kommen, finden sie kein Brot mehr vor, sondern leckere kleine, schwarze Plätzchen – die Vorgänger unserer Plätzchen!

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    Leo (7)

    In der Weihnachtsvorlesung von Frau Ostertag haben wir viele interessante Dinge erfahren und viele Plätzchen zum Probieren gekriegt! Das hat besonders Spaß gemacht!

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    Sophie (13)

    Am Anfang aller Weihnachtsplätzchen stand vermutlich der Honig - bernsteinfarben und süß! Das flüssige Gold war unseren germanischen Vorfahren heilig. Sie süßten damit allerlei Gebäck, besonders für ihre Julzeit. Sie formten aus dem Honigteig Schiffe, Sterne, Sonnenräder, Hirsche, Hasen, Schwäne oder Fische – alles Symbole für die guten Wünsche fürs kommende Jahr. Im Christentum wurde aus den winterlichen Sonnwendfeiern und Rauhnächte dann unsere Weihnachtszeit - und aus den Honigfladen die begehrten Plätzchen, denn die heidnischen Bräuche hielten sich im Volk! Und als dann teure Gewürze wie Pfeffer, Kardamon, Zimt und Anis immer beliebter wurden, buk man bald auch in den Klöstern mit Begeisterung Pfefferkuchen, Nürnberger Lebkuchen oder Coburger Schmätzchen. Übrigens: Die alten Lebküchner bestrichen ihre Bleche mit Bienenwachs – dem Vorläufer unseres Backpapiers - damit das warme Gebäck leichter vom Blech rutschte. Irgendwann kamen sie dann auf die Idee Oblaten unterzulegen.

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    Lena (11)

    Nicht überall heißen Plätzchen heute Plätzchen. In Süddeutschland nennt man sie Platzerl, Brötle und Läuble, in der Schweiz Güezi, Crümli oder Guetsli. In Österreich sagt man meist einfach nur Keks. Insgesamt sind mehr als 20.000 verschiedene Sorten von Weihnachtsplätzchen bekannt. In einer Handschrift des Klosters Tegernsee aus dem 11. Jahrhundert taucht bereits der Ausdruck "Pfefferkuchen" auf - wobei Pfeffer damals ganz allgemein für Gewürze stand. Über den ersten Christstollen wird im 14. Jahrhundert berichtet. Aussehen und Form dieses traditionellen weihnachtlichen Gebäcks sollen an das Christkind erinnern. Noch weit vor dem Christstollen wurde der Lebkuchen erfunden! Bereits 350 vor Christus kannte man den gewürzten Honigkuchen. Die Römer nannten ihn „Panus mellitus“.


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    Lisa (8)

    Lebkuchen wurden in fränkischen Klöstern erfunden. Zur Herstellung von Lebkuchen brauchte man allerlei exotische Gewürze, die gab es vor allem in großen Städten und Handelszentren, deshalb auch der Name „Nürnberger“ Lebkuchen. Der Name "Pfefferkuchen" geht nicht darauf zurück, dass im Lebkuchen Pfeffer enthalten ist, sondern darauf, dass man in früheren Zeiten alle exotischen Gewürze als "Pfeffer" bezeichnet hat.

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    Leo (7)

    Wann ist Weihnachten? Weihnachten ist erst am 25. und 26. Dezember

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    Julius (10)

    Wieso trägt Jesus den Zunamen CHIRSTUS? Christus kommt vom griechischen Wort Christos und bedeutet “der Erlöser”. Es ist also kein Zuname sondern ein Ehrentitel, der Jesus verliehen wurde als Erretter der Menschen.

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    Anna (11)

    Woher kommt der Christbaum? Der immergrüne Weihnachtsbaum steht für Fruchtbarkeit und Hoffnung, da in der kargen Winterzeit außer den Tannen kaum etwas Grünes zu sehen ist. Der Christbaum ist also ein Symbol des Lebens. Christbäume gibt es vermutlich bereits seit dem 16. Jahrhundert. Anfangs wurde der Baum auch nur mit Früchten, vor allem mit Äpfeln, geschmückt. Der Weihnachtsschmuck stellt die Verbindung zum christlichen Weihnachtsfest her: Die Kerzen symbolisieren das Licht, das durch Jesus auf die Welt kam und der Stern auf der Spitze des Baumes steht für den Stern, dem die Heiligen Drei Könige zur Krippe folgten.



    19.11.2010: ""Warum müssen Menschen sterben?"

    mit

    Martina Hirschsteiner, ev. Pfarrerin Jesuskirche Haar
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    Finn (8)

    Alle haben eine andere Meinung zum Sterben. Manche glauben, es ist der Kreislauf des Lebens. Oder einfach, daß die Gesundheit nachläßt. Wenn jemand stirbt, gibt es viele Symbole der Liebe auf dem Grab: Blümchen, Engel, Kreuze, Kerzen, der Name des Verstorbenen auf dem Grabstein und das Datum des Todestages. Warum ziehen die Menschen zur Beerdigung Schwarz an? Weil bei uns Schwarz die Farbe der Trauer ist! Es gibt Länder, da trägt man weiße Kleidung am Grab.

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    Anna (10)

    Immer wenn jemand stirbt, gibt es Menschen, die den verstorbenen Menschen vermissen und über seinen Tod trauern. Jemandem, den man gerne hat, dem bringt man Blumen mit – auch bei der Beerdigung. Blumen verwelken und sind daher zugleich ein Zeichen der Vergänglichkeit. Auf dem Weg zum Grab wird die Glocke geläutet. Ein Kreuz wird vor dem Sarg hergetragen. Es erinnert uns daran, daß Jesus am Kreuz gestorben ist. Mit der Schaufel wird etwas Erde auf den Sarg geworfen. Damit nehmen wir Abschied.

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    Tim (9)

    Menschen trauern auf ganz unterschiedliche Weise. Manche Menschen glauben an Gott und daran, dass die Seele nach dem Tod in den Himmel kommt. Andere glauben, dass der Gestorbene vielleicht in einem neuen Leben wiedergeboren wird.

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    Nina (12)

    Tod gehört zum Leben dazu. Jedes Lebewesen muss eines Tages sterben. Dennoch ist der Tod nur selten Thema, solange wir, unsere Familie und Freunde, gesund sind. Viele KinderUni-Studenten haben aber schon miterlebt, dass eine Person aus ihrem unmittelbaren Umfeld gestorben ist – meist Oma oder Opa. Und sie haben viele Fragen. Vor allem eine: Ist Sterben schlimm? Zwei Links dazu:

    Kinderuni_Prof._Bedford-Strohm_Dezember_2004.pdf

    http://www.labbe.de/mellvil/index_kk.asp?themaid=11&titelid=215

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    Lea (8)

    Weil niemand Genaueres über den Tod weiß, hoffen die meisten Menschen, dass sie sehr alt werden, bevor sie sterben! Und alle wünschen sich, dass sie immer gesund bleiben!



    22.10.2010: "Singen macht glücklich! Stimmt das?"

    mit
    Angela Pöhlchen und Ulrike Wiedemann, Musikpädagoginnen

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    Finn (8)

    Zum Singen brauchen wir
    1. Atmung, Luft, Lungen
    2. Stimmbänder, Muskeln, Kehlkopf, Hals
    3. Mund Zunge, Zähne, Ohren, Körper
    4. Text, Sprachkenntnisse, Lust, Freude

    Es gibt verschiedene Arten von Atmung: Hochatmung, Tiefatmung, Flachatmung.

    Tiefatmung: Versorgung der Organe mit Sauerstoff und fördert eine bessere Konzentration. Die löst Glücksbotenstoffe aus und reduziert Angst. Töne erzeugen angenehme Schwingungen im Körper.

    Und jetzt noch eine Frage: Macht Singen wirklich glücklich? Ja! Das war auch allen 50 KinderUni-Studenten schon vor der interessanten Vorlesung klar - In einer Umfrage stimmten sie zu 100 Prozent für „Ja“!

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    Anna (10)

    Man muss nicht wie ein Superstar singen können! Singen soll vor allem Spaß machen! Beim Singen muss man tief einatmen. Dann drückt die Lunge die Luft wie ein Blasebalg in den Hals. Dort trifft sie auf die zwei Stimmlippen. Sie heißen so, weil sie tatsächlich unseren Lippen am Mund ähnlich sehen. Die Stimmlippen bestehen aus je einem Muskel und einem Band. Sie sitzen längs in der Luftröhre im Kehlkopf. Bei erwachsenen Männern sieht man den Kehlkopf gut. Er steht hervor und wird Adamsapfel genannt.

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    Lukas (11)

    Wer einatmet, öffnet und entspannt seine Stimmlippen. Wer singt, spannt die Stimmlippen an. Die Luft drückt auf die gespannte Fläche, die gerät in Schwingung – ein Ton entsteht. Die schwingenden Stimmlippen versetzen nämlich auch die Luft in Schwingung! Sie trägt den Ton bis an unser Ohr. Zunge, Rachen und Nase helfen beim Formen des Tons. Sie sind sogenannte Resonanzkörper und geraten ebenfalls in Schwingung und verstärken damit den Ton.

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    Antonia (12)

    Buben kommen in den Stimmbruch, wenn in der Pubertät ihre Stimmlippen wachsen. Bei Mädchen wachsen sie auch, aber nicht so stark wie bei Jungs. Die Buben bekommen dann später eine richtig tiefe Stimme. Im Stimmbruch schwingen die Stimmlippen aber noch etwas zu stark, deshalb krächzt es manchmal.

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    Sandra (9)

    Wenn man singt , wird der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt, dann fühlt man sich frischer. Außerdem werden beim Singen im Gehirn Stoffe freigesetzt, die fröhlich machen. Sie beeinflussen auch das Gedächtnis. Wer beim Hausaufgabenmachen singt, dem könnte das möglicherweise manchmal schon weiterhelfen.

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    Susi (8 Jahre)

    Opernsänger müssen nicht dick sein! Wenn kleine Kinder schreien sind sie genauso laut. Opernsänger haben nur eine kräftige Lunge und starke Zwerchfellmuskeln und - sehnen. Die sitzen quer im Bauch. Damit stützt der Opernsänger seine Stimme. Aber bis das richtig klappt, muß auch er ganz schön viel üben!



    24.09.2010: "Datenschnüffler im Netz - Was das Internet schon alles über Dich weiß!"


    mit
    Prof. Dr. Rainer W. Gerling, Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragter der Max-Planck-Gesellschaft
    www.rainer-gerling.de

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    Kinderreporterin Maria Trausch

    Die "Max-Planck-Gesellschaft", für die Prof. Gerling arbeitet, ist Deutschlands größte Forschungsorganisation und besteht aus 80 Einzelinstituten. Dort arbeiten 5.150 Wissenschaftler, 7.700 Nachwuchs- und Gastwissenschaftler und 9.150 Nicht-Wissenschaftler. Alle zusammen sind sie sehr erfolgreich: 17 mal gab`s für Experten der Max-Planck-Gesellschaft bereits den Nobelpreis. Die Kinder-Website der Max-Planck-Gesellschaft für Kinder, die neugierig auf Wissenschaft sind, heißt "Wissen ist Max". Sie ist zu finden unter www.max-wissen.de Prof.Gerling hat uns diese Website sehr empfohlen.

    Dann hat uns der Professor auch noch viele Fachwörter erklärt:

    Was ist "Datenschutz"? Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, wer was über ihn weiß! Deshalb gibt es ein Datenschutzgesetz. Bestimmte Angaben über einzelne Menschen sollen nicht allen weitererzählt werden! Dadurch sind auch unsere emails usw. besser gesichert!
    Was sind "personenbezogene Daten"? Unsere eigenen (privaten) Daten! Ein Autokennzeichen ist auch eine personenbezogene Angabe, ist aber nicht anonym. Man kann über sie ja den Besitzer herausfinden.
    "Anonym" heißt: Niemand kann feststellen, wer sich bin! Kann ich mir anonym Möbel liefern lassen? Nein, kann ich nicht, weil die wissen müssen, wer ich bin und wohin! Beim Internetsurfen speichern fremde Websites heimlich "Cookies" auf meinen Computer - damit werden wir wiedererkannt!
    Über die "IP-Adresse" meines Computers, die aus lauter Zahlen besteht, werde ich ebenfalls im Netz erkannt.

    Datensammler lieben Kinder ganz besonders. Deswegen laden Kinder-Websites auch besonders viele Cookies auf unsere Computer. Amerikanische Wissenschaftler haben mal die 50 bekanntesten KinderWebsites angesurft und danach die heimlich installierten Cookies auf ihrem Computer gezählt: Es waren über 4.000! Und es waren 30 Prozent mehr, als sie von Erwachsenen-Websites bekommen haben.

    Wer kennt uns im Internet schon besonders gut?
    "Google", "Bing"... wissen, was uns interessiert.
    "Amazon"... weiß, was wir lesen.
    "itunes"... weiß, welche Musik wir mögen.
    GMX, web.de, google... haben unsere email-Adressen.
    SchülerVZ, facebook... kennen unsere Freunde.
    Picasa... kennt unsere Fotos.

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    Kinderreporter Finn (8)

    Datenschutz ist der Schutz von Adresse, Telefon, Postleitzahl, Name....
    Daten, die man weitergeben und auswerten kann, ist z.B. das Nummernschild im Auto.
    "Anonym" bedeutet: Niemand kann feststellen wer ich bin.
    Im Internet werden Daten in "Cookies" verpackt und heimlich auf allen Computer zuhause gespeichert. Dann weiß jeder, der die Cookies abrufen und lesen kann, welche Werbung er mir nach Hause liefern muss.

    Weitere Infos für Kinder zum "Thema" Datenschutz finden sich auch unter www.blinde-kuh.de/sicherheit/internet-vergisst-nicht.html



    18.06.2010 "Süß, fruchtig, lecker - Warum Gummibärchen so gut schmecken"


    Maria (9)

    Heute geht es um Gummibärchen. Wir machen selber welche. In Gummibärchen ist Gelatine, Zucker und Geschmacksstoffe drin. Rund 50 Zuckerwürfel sind in einer Tüte Gummibärchen. Ganz schön viel! Was sich auch keiner vorstellen konnte: Grüne Gummibärchen werden mit Spinat gefärbt, rote mit roter Beete und gelbe mit Karotten.

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    Johanna (11)

    Gelatine besteht aus Eiweiß. Gewonnen wird Gelatine aus ausgekochten Tierknochen und Tierhäuten. Dabei wird das darin enthaltene Eiweiß herausgelöst, getrocknet und zu Gelatine weiterverarbeitet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gelatine
    http://www.novafeel.de/ernaehrung/eiweiss/eiweiss.htm

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    Finn (8)

    Mit Gelatine kann man kleben und Essen andicken. Gelatine wird für Gummibärchen oder in Götterspeise verwendet. Gelatine gibt’s als Pulver oder als dünne Blätter zu kaufen. Sie ist durchsichtig und schmeckt nach nichts. Man muss sie erst in Wasser einweichen und quellen lassen. Dann wird sie weich und klebrig. Ein Gummibärchen enthält außer Gelatine noch viel Zucker - fast die Hälfte. Ihre Farbe haben die meisten Gummibärchen von Gemüse.

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    Lotta (12)

    Versuch:
    Lege am Abend ein kleines Gummibärchen in ein Glas mit kaltem Wasser. Du wirst sehen: Es wächst über Nacht! Am nächsten Morgen ist es dreimal so groß! Warum? Gummibärchen enthalten Gelatine. Dieser Stoff saugt Wasser wie ein Schwamm auf. Darum quillt ein Gummibärchen im Wasser auf und wird viel größer. Es erinnert jetzt mehr an einen Wackelpudding! Wenn man für den Versuch allerdings warmes Wasser nimmt, besteht die Gefahr, dass das Gummibärchen sich einfach auflösen, weil sich Gelatine in warmen Flüssigkeiten auflöst.



    07.05.2010 "Unterwegs im Spaceshuttle! Wie gehen Astronauten eigentlich auf`s Klo?"




    Finn Liebig (8)

    Die Astronauten leben in 35 Kilometern Höhe. Astronauten essen keine Babynahrung, wie man denkt, sondern ganz normales Essen. Man schnallt sein Essen fest, weil es sonst wegfliegen würde. Teile die nass sind, kommen in den Nassmüll und der Rest in den Trockenmüll. Astronauten haben eine spezielle Zahnpasta, die kann man essen, um kein Wasser zu verbrauchen. Die Toiletten der Astronauten sind so gebaut, dass man nicht wegfliegt.

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    Luisa (12)

    Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Alden Armstrong - am 21. Juli 1969. Als er als den Mond betritt, sitzen weltweit 500 Millionen Zuschauer gebannt vor ihren Fernsehapparaten und hören seine berühmten Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“

    Links zum Thema „Raumfahrt und Astronomie für Kinder“:

    http://www.hyaden.de/index1.htm

    Kindernetz Raumfahrt

    Kindernetz Raumfahrt 1

    http://mediathek.ard.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4684562

    Die Zukunft der amerikanischen Raumfahrt

    http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/klaro/lupe/2005/00922/

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    Miriam (13)

    Thomas Dirlich, der Raumfahrt-Experte von der TU München, zeigte uns ein paar tolle Weltraumfilme. Astronauten schwebten darin in ihrer Raumkapsel umher und man konnte sehen, dass es nicht leicht ist, selbst ganz alltägliche Dinge in der Schwerelosigkeit zu verrichten. Anschauen kann man sich das natürlich auch im Internet - Die Links dazu einfach anklicken unter www.kinderuni.de oder

    Leben im Weltall
    http://www.youtube.com/watch?v=pSTp2KOxlOM
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22736/1.html

    Schluck Wasser gefällig? Eine schwebende Kugel!
    http://www.youtube.com/watch?v=Ta5ziJJ1exM&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=rhuMfo321RQ

    Brotzeit im Weltraum mit Astronaut Thomas Reiter
    http://www.youtube.com/watch?v=l14L1pcp9vY&feature=related

    Die Weltraumtoilette – Kleine Einführung (auf Englisch)
    http://www.youtube.com/watch?v=Po0-By6Yqq0&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=HUe2HcFUPSo&NR=1
    http://www.youtube.com/watch?v=-k72gW8DoV0&feature=fvw
    http://www.youtube.com/watch?v=t3ackaDwZNE

    Eine Dokumentation zum Spaceshuttle-Programm
    Doku SpaceShuttle das Ende einer Ära/

    Spaceshuttle-Start der Discovery
    http://www.youtube.com/watch?v=aJqst8SHMnM&feature=channel
    http://www.youtube.com/watch?v=HYG258_vkqc

    Bemannte Raumfahrt – Ein paar Eindrücke
    http://www.youtube.com/watch?v=BW7hJHgssyU

    Die Geschichte der Raumfahrt
    http://www.youtube.com/watch?v=i0I3PjsFlRs&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=TqQOM9rEo-Q
    http://www.youtube.com/watch?v=JW1ReFqb-kc&feature=related^



    23.04.2010 "Hagel, Blitz und Wolkenbruch – Woher kommt, was vom Himmel fällt?"


    Florian Sedlmeyr (10)

    "Pünktlich um fünf eröffnete Frau Endriss die Kinder Uni. Sie stellte uns einen mutigen Mann vor, der in Gewitterwolken fliegt, wo andere nur drum rum fliegen. Und dass er uns erklären konnte, warum er das macht, übergab Frau Endriss ihm das Mikrofon. Georg Vogel aus Rosenheim fliegt seit 1980 in die Wolken, um sie so zu beeinflussen, dass kein Hagel auf dem Boden ankommt. Das größte Hagelkorn, das es gab, ist 18 cm groß gewesen. Wenn größere Hagelkörner am Boden ankommen, richten sie große Schäden an. Um Hagel abzuwehren, muss man wissen wie ein Gewitter entsteht. In der Luft gibt es viel Wasserdampf, wenn er in die kälteren Luftschichten gelangt kondensiert er und wird zu Wolkentröpfchen. Bei dieser Umwandlung wird Wärme frei gesetzt, das dazu führt, dass die Wolke weiter nach oben wächst. Im Sommer können die Wolken bis zu 14 oder 15 km hoch werden, bei einer Temperatur von -60 bis -70°C. Das Interessante ist, dass sie trotz dieser niedrigen Temperaturen nicht gefrieren, erst wenn sie mit Eiskeimen zusammenstoßen gefrieren sie. In einer normalen Wolke sind wenig Eiskeime aber viel Wasser vorhanden. Durch die starken Aufwinde in der Wolke werden sie auf und ab geschleudert und fangen Wolkentröpfchen auf, die sofort an ihnen gefrieren. Damit werden sie größer. Haben sie eine Größe erreicht, die die Wolke nicht mehr tragen kann, fallen die vergrößerten Eiskeime als Hagel oder Graupel auf die Erde.
    Um größere Ernteschäden zu vermeiden, werden die Hagelflieger eingesetzt. An jedem Flügel der Flugzeuge ist ein Brenner angebracht. Unter den Wolken wird eine Silberiodid-Aceton-Lösung verbrannt. Dadurch kommen viele Eiskeime in die Wolken und deshalb müssen sich die Wolkentröpfchen auf viele Eiskeime verteilen. Es entstehen kleine Hagelkörner, die am Boden keinen Schaden anrichten. Bezahlt werden die Flieger vom Landratsamt Rosenheim."

    Jan (13)

    Was fällt vom Himmel? Graupel und Hagel sind Niederschlagsarten.
    G r a u p e l sind rundliche, meist undurchsichtige Körner. Fallen Regentropfen oder angetaute Schneeflocken durch eine sehr kalte Luftschicht, die unter der Regenwolke liegt, so gefrieren die Tropfen zu harten, körnigen Gebilden mit zwei bis fünf Millimeter Durchmesser. Diese Graupelkörner haben eine geringere Dichte als Hagelkörner. Graupelkörner sind weich und matt, Hagelkörner eher klar und hart.
    H a g e l entsteht in hohen, wasserreichen Wolken. In denen herrschen starke Auf- und Abwinde, wie etwa in Gewitterwolken. Große Regentropfen werden von heftigen Aufwinden in die Höhe gerissen. Dort gefrieren sie zu Eis. Beim Herabfallen lagern sich weitere Wassertröpfchen an. Sie gefrieren ebenfalls, wenn die kleinen Eiskörner wieder in die Höhe geschleudert werden. Bei jeder Auf- und Abbewegung wächst eine neue Eisschicht. Schließlich sind die Hagelkörner so schwer geworden, dass sie zur Erde fallen. Ein Hagelkorn ist mindestens fünf Millimeter dick!

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    Maria Trausch

    Hagel- und Gewitter-Phänomene treten immer mit Wind und Sturm auf, meist noch Starkregen, Graupel, Hagel und Blitzschlag. So ein Sturm hat sehr viel Kraft, er könnte ganz leicht 250 schwere Heuballen 100 m weit bewegen. Auch in Haar gab es katastrophale Gewitter, zum Beispiel vor 26 Jahren! Es war eine der größten Katastrophen Deutschlands. Es fielen faustgroße Hagelkörner, die nicht nur die Glashäuser in den Gärtnereien völlig zerstörten, sondern auch normale Dächer durchschlugen und Autos zerbeulten. Wie entsteht eigentlich so ein Gewitter? Eine Wolke besteht aus Wasserdampf. Sie heizt sich selbst auf. Wenn die Wassertröpfchen in der Wolke aber mit einem Kältepol in Berührung kommen, dann frieren sie sofort ein und dann bildet sich in der Wolke ein Hagelkorn oder halt eine Schneeflocke. Wenn ein Hagelkorn entsteht, dann ist sehr viel Kälte in der Wolke.

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    Luise (10)

    Um schlimme Hagelunwetter zu vermeiden, gibt es in manchen Landkreisen heute die Hagelflieger. Die Piloten fliegen vor einem drohenden Unwetter mutig in die dunklen Gewitterwolken hinein und „impfen“ sie mit gelöstem Silberjodid. Das ist ein Salz und hat eine ähnliche Struktur wie Eiskristalle. Die Wassertröpfchen in den Wolken, die sich normalerweise an die winzigen Eiskristallen anlagern, docken sich nun an den Salzteilchen an und dann gibt es anstatt weniger großer Hagelkörner eben viele kleine Körnchen oder auch nur schwere Regentropfen.
    http://www.wetterspiegel.de/de/nachrichten/2010-182900.html

    ww.faz.net

    Rosenheimer Hagelflieger auch Tirol Einsatz

    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article642365/Sie-fliegen-gegen-den-Hagel.html


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    Mara (12)

    Zu Gewittern kommt es, wenn die warme, feuchte Luft sehr schnell in die hohen, kalten Bereiche der Lufthülle gerissen wird. Dann türmen sich riesige "Wolkengebirge" auf. Sie sind oft bis zu 10 Kilometer hoch. Typische Gewitterwolken sind Haufenwolken. Am häufigsten kommen bei uns Wärmegewitter vor. Sie entstehen im Sommer, wenn es sehr warm ist und gleichzeitig eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.

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    Lukas (7)

    Woher weiß man, wie weit ein Gewitter entfernt ist? Der Schall des Donners braucht für einen Kilometer etwa drei Sekunden. Zählt man die Sekunden zwischen Blitz und Donner und teilt die Zahl durch drei, weiß man wie weit das Gewitter entfernt ist. Hört man den Donner zum Beispiel neun Sekunden nach dem man den Blitz gesehen hat, so ist das Gewitter drei Kilometer entfernt.

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    Jana (12)

    Blitz und Donner erfolgen immer zur selben Zeit. Man sieht den Blitz nur deshalb früher, weil sich das Licht schneller bewegt als der Schall. Ein Blitz ist 100.000 Kilometer in der Sekunde schnell und 30.000 ° C heiß. Durch diese unglaubliche Hitze dehnt sich die Luft schnell aus – sie explodiert - und zieht sich danach wieder zusammen. Dabei entsteht ein lauter Knall - der Donner!

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    Leon (11)

    Wieviel Energie steckt in einem Blitz? Die Spannung in Blitzen kann einige 100 Millionen Volt, die Stromstärke bis zu 100 000 Ampere betragen. Die Leistung (Volt mal Ampere) ist damit ungeheuer groß - Man könnte locker eine Kleinstadt damit versorgen, denkt man. Doch die Energiemenge in einem einzelnen Blitz ist relativ gering, weil die Hauptentladung des Blitzes ja nur etwa zehn Millionstel Sekunden dauert, also sehr kurz ist. Die Energiemenge wird aber berechnet, indem man Strom ("Die Amperezahl"), Spannung („die Voltzahl“) und Zeit (!) miteinander multipliziert. Mit der Energie aus einem durchschnittlichen Blitz kann man also gerade mal eine 100-Watt-Glühlampe 10 Tage lang betreiben, sagen die Experten. Weitere Infos zu Blitz und Donner unter
    http://www.uni-kassel.de/presse/kinderuni/archiv/skripte/Blitz.pdf



    19.03.2010 "Grüsse vom Osterhasen! Warum`s an Ostern Eier gibt?"

    Mira (11)

    Ostern ist eines der ältesten christlichen Feste. Die Christen feiern mit dem Osterfest die Auferstehung Jesu. Das christliche Osterfest wird von dem jüdischen "Paschafest" abgeleitet. Das wird am ersten Frühlingsvollmond zur Erinnerung an die Befreiung aus der Knechtschaft der Ägypter gefeiert wird. Es war ein Hirtenfest, an dem auch ein Lamm geschlachtet wurde. Daher kommt das "Osterlamm". Unser Osterfestes wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Der Hase gilt übrigens als Mondtier. Er begleitete die Frühlingsgöttin Ostara.

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    Marinus (9)

    Warum bringt der Osterhase die Ostereier, die eigentlich von den Hühner sind?

    Das mit dem Hasen ist eigentlich nur ein Brauch. Er steht für die „Fruchtbarkeit“ - weil die Hasen ja so schnell Junge bekommen! Das Ei bedeutet „neues Leben“. Außerdem gab es nach der Fastenzeit, in der Eier verboten waren, an Ostern eben besonders viele Eier.

    Warum sind die Ostereier bunt?

    Das ist ebenfalls ein alter Brauch. Früher durfte man ja während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag 40 Tage lang keine Eier essen (das war verboten wie auch Fleisch und Milch), aber man mußte sie irgendwie haltbar machen. Also hat man die Eier gekocht und Pflanzenfarbe dazu getan, um sie später von den frischen Eiern unterscheiden zu können

    Wie viele Eier legen die Hühner heute in Deutschland?

    Zehn Milliarden Eier im Jahr! Und die meisten davon werden zu Ostern verbraucht!.

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    Clara (12)
    Warum gibt es an Ostern Eier?

    Heute feiert man Ostern in der ganzen Welt als das Fest der Auferstehung Christi. Aber eigentlich wurde Ostern schon viel früher gefeiert - lange, bevor sich das Christentum ausgebreitet hatte. Man feierte es als das Fest des Frühlingsanfangs. In christlicher Zeit legte man dann beide Feste zusammen. Schon die Perser und Ägypter färbten Eier zum Fest, als Symbol für die Fruchtbarkeit und die Erneuerung der Natur. Ostern ist - wie der heidnische Frühlingsanfang - ein Fest der Erneuerung. Deshalb haben die Christen die Ostereier als Symbol für neues Leben und Fruchtbarkeit übernommen. Für die Christen der Frühzeit hatte die Eieresserei auch einen praktischen Hintergrund: Während der langen Fastenzeit die voranging, war es verboten Eier zu essen. Und als endlich Ostern kam, war der Appetit darauf besonders groß.

    Was hat der Hase mit Ostern zu tun?

    Der Osterhase ist ein uraltes Symbol. In altägyptischen Legenden gibt es viele Zusammenhänge zwischen dem äußerst fruchtbaren Hasen und dem neu erwachenden Frühling. Der Hase und die Eier gehören insofern zusammen. Wer allerdings auf die Idee kam, daß der Hase die Ostereier legt - das weiß niemand..

    Und nicht immer versteckte der Osterhase die Eier. Noch im vorigen Jahrhundert war der eierlegende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands völlig unbekannt. Bis zum 16. Jahrhundert wurden die Ostereier von verschiedenen Tieren gebracht. In einigen Regionen kam der Fuchs oder der Hahn, in anderen der Storch, der Kuckuck, der Kranich oder der Auerhahn, um die Ostereier zu verstecken.

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    Lena (8)

    Es gibt viele alte Osterbräuche, dazu gehören auch die Eierspiele - mit gekochten Eiern kann man toll spielen. Zum Beispiel Eierwettlaufen oder Eierkullern. Dabei werden die Eier wie Murmeln auf der Erde gerollt. Beim Eierpicken oder „Eierpecken“ schlagen zwei Spieler ihre Eier mit der Spitze zusammen. Gewonnen hat derjenige, dessen Ei ganz bleibt.

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    Tim (10)

    Ein alter Osterbrauch ist die „Karfreitagsratsche“. Der Karfreitag, also der Freitag vor dem Ostersonntag, heißt oft auch "Stiller Freitag". In manchen Gemeinden läuten die Kirchenglocken ab diesem Tag bis Ostersonntag nicht mehr. Die Legende besagt, dass die Glocken in dieser Zeit nach Rom fliegen, um gesegnet zu werden und erst zur Osternachtsfeier am Ostersonntag wieder zurückkommen. Weil aber die Glocken nicht läuten dürfen, auch nicht zur Messe, läßt man Holzklappern oder Ratschen ertönen. Die werden schon viele Wochen vor Ostern von den Ministranten gebaut. Sie klingen ziemlich laut und durchdringend. Damit werden dann die Menschen zur Messe in die Kirche gerufen.




    26.02.2010 "Wie kommt der Strom in die Steckdose?"

    Kinderreporterin Maria
    Wie kommt der Strom in die Steckdose? Wenn in einer Leitung Strom durchfließt, entsteht ein magnetisches Feld. Ein Dynamo kann mindestens zwei kleine Lampen glühen lassen. Er kann aber nicht mehr glühen lassen, weil er nur sehr wenig Energie hat. Jetzt heißt die Frage: „Woraus wird Strom gemacht!?“ Mit Wind kann man auch Strom machen. Zum Beispiel mit sehr großen Windrädern. Man kann aber auch mit Solarplatten Strom erzeugen. UV-Strahlen (das sind die Sonnenstrahlen) sind übrigens nicht gut für die Menschen! „Was ist eine Kilowattstunde?“ kW ist die Abkürzung für Kilowatt. In Kilowatt mal Zeit (Stunden=h) (kWh) wird die Energie gemessen!
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    Kinderreporter Max (11 Jahre)
    Der Verbrauch von Strom wird in Kilowattstunden gerechnet. Wenn 25 Glühbirnen mit 40 Watt Leistung eine Stunde lang brennen, haben sie zusammen eine Kilowattstunde Strom verbraucht (25 mal 40 Watt mal 1Stunde = 1000 Watt/h = 1kWh). Mit einer Kilowattstunde kann man 240 Frühstückseier kochen oder 5 ½ Kilo Wäsche waschen oder 3 Hemden trocknen und bügeln oder 133 Toastbrote toasten oder Fehler! Textmarke nicht definiert.7 Stunden Fernsehen schauen oder 40 Stunden CD’s hören. Eine vierköpfige Familie mit Eltern und zwei Kindern verbraucht in Deutschland im Jahr 4250 Kilowattstunden Strom. Das sind über eine Million Frühstückseier.
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    Kinderreporter Finn (8 Jahre)
    Um eine Stromleitung gibt es ein Magnetfeld. Strom wird in Licht und Wärme umgewandelt. Mit Dampf wird durch eine Turbine ein Generator angetrieben, der Strom herstellt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Strom herzustellen, wie zum Beispiel Wasserenergie. Mit einem Strommessgerät kann man den Verbrauch von Hausgeräten messen.
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    Kinderreporter Justus (12 Jahre)
    Kraftwerke und Anlagen, die Strom erzeugen. Sie stehen meist weit entfernt von den einzelnen Häusern und Haushalten, die mit Strom versorgt werden sollen. Damit auf der langen Reise über die Leitungen und Kabel möglichst wenig Strom verloren geht, wird der Strom "reisefertig" gemacht, bevor er über die Hochspannungsleitungen geschickt wird. Die Leitungen selbst besitzen nämlich einen elektrischen Widerstand und deshalb ginge sonst beim Transport viel Energie verloren. Um den Verlust möglichst niedrig zu halten, wird die elektrische Spannung des Stroms erhöht (und die Stärke des Stroms verringert). Später, wenn der Strom in der Steckdose ankommt, muss er wieder eine Steckdosenspannung (230 Volt) haben, deshalb wird die Spannung dort wieder verringert.
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    Kinderreporterin Anna (11 Jahre)
    Wie viel Strom verbraucht eine Sauna? Eine Sauna verbraucht in 2 Stunden ungefähr 15 Kilowattstunden (und das kostet etwa 3 Euro). Wie viel Strom produziert ein Windrad? Das ist ganz unterschiedlich, je nach Windmenge und Größe des Windrads. Beispiel: 1 Windrad mit einer Blattlänge von 70 Metern hat eine Leistung von 1.800 Kilowatt. Das heißt, es produziert in einem Jahr 3.440.000 Kilowattstunden Strom, also etwa 3,5 Millionen. Das ist genau so viel wie 980 Haushalte im Jahr brauchen. So ein Windrad kann also fast 1.000 Haushalte versorgen.


    22.01.2010 "Geheimnisvolles Schwarzlichttheater - Von der Magie des Leuchtens."

    Kinderreporterin Luise (11)

    Schwarzlicht? Wie kann Licht denn schwarz sein? Das fragten sich 70 KinderUni-Studenten bei der Vorlesung "Geheimnisvolles Schwarzlichttheater - Von der Magie des Leuchtens." Wir bekamen gleich zu Beginn eine eindrucksvolle Vorführung vom sogenannten „Schwarzlichttheater“. Eine schwarz gekleidete Schauspielerin mit schwarzer Maske über`m Gesicht verschmolz völlig mit dem dunklen Hintergrund, nachdem das Deckenlicht abgeschaltet worden war. Im matten Schein von zwei „Schwarzlicht“Lampen war nur noch ihr weißer Handschuh zu sehen. Der schwebte dann geheimnisvoll über die Bühne und lieferte sich ein Tänzchen mit einer schwebenden Leuchtkugel. Das wirkte richtig magisch! Doch als das Licht wieder anging, erfuhren wir, dass hinter dem Schwarzlichttheater gar keine Magie steckt, sondern nur ultraviolettes Licht aus den „Schwarzlicht“Röhren. Das bringt im Dunkeln bestimmte Stoffe zum Leuchten – und heißt deshalb auch „Schwarzlicht“. Schwarzlicht hat eine besondere Wirkung auf das menschliche Auge: Der Zuschauer sieht nur noch Weißes oder Neonfarbenes, alles Schwarze wird "verschluckt". Wer also in völlig schwarzer Kleidung und mit weißen Handschuhen auf die Bühne kommt, von dem sieht man dann eben nur noch die Handschuhe.

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    Kinderreporterin Lucia (8)

    Schauspieler beim „Schwarzlichttheater“ müssen nicht nur ganz schwarz angezogen sein, sondern auch ihr Gesicht abdecken - Sonst leuchten ihre Zähne weiß im ultravioletten Licht! Deshalb ziehen sich die Schauspieler für ihre Vorführung immer auch eine schwarze Maske über das Gesicht.

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    Kinderreporter Maxi (7)

    Es gibt Materialien, die anfangen, von selbst zu leuchten, wenn sie von UV-Licht bescheint werden - sie fluoreszieren, heißt das!

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    Kinderreporter Lukas (12)

    Fällt elektromagnetische Strahlung, wie etwa Licht, auf winzige Atome, so versorgt dies die Teilchen mit zusätzlicher Energie. Dieses Mehr an Energie geben die meisten Atome schnell wieder ab – zum Beispiel indem sie Strahlung derselben Energie aussenden. Sie leuchten! Schwarzlicht ist eigentlich Ultraviolett-Strahlung (UV-Licht). Es ist unsichtbar für das menschliche Auge, kann aber bestimmte Stoffe ebenfalls zum Leuchten anregen. Dabei wandeln Atome und Moleküle in diesen Stoffen die unsichtbare Ultraviolett-Strahlung in sichtbares Licht um. Das Material beginnt zu leuchten. Es fluoresziert! Dieser UV-Effekt wird genutzt, um beispielsweise beim Schwarzlichttheater weiße Handschuhe leuchten zu lassen. Auch in Geldscheinen sind fluoreszierende Stoffe eingearbeitet, zum Schutz vor Fälschern – Echte Geldscheine leuchten dann bei ihrer Überprüfung unter der UV-Lampe. Viele Waschmittel enthalten ebenfalls fluoreszierende Weißmacher. Diese lassen gewaschene weiße Kleidung im UV-Licht der Sonne besonders hell strahlen. Der Kunde soll meinen, dass diese Waschmittel besonders weiß waschen!


    18.12.09 "Himmelsboten - Warum haben Engel Flügel?"


    Raphael ("wie der Erzengel") (9)

    Die Vorseher haben keinen Beweis, dass es Engel gibt.Serafin Engel haben 6 Flügel. Die Flügel sind nicht zum Fliegen, sondern sie sind ein Zeichen des Himmels.

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    Victoria (8)

    Frau Hirschsteiner erklärte uns in ihrer Vorlesung sehr genau, warum Engel Flügel haben.

    Serafine haben sechs Flügel. Cherubine bestehen teils aus einem Menschen, einem Vogel, Löwen und einem Stier. Der Erzengel Gabriel hatte die Aufgabe zu Maria und Josef zu sprechen. Engel können mit ihren Flügeln nicht fliegen. Engelsflügel sind nur das Zeichen, dass sie aus den Wolken oder dem Himmel kommen. Erzengel heißt "Anfangsengel. Der Engelsgruß heißt: "Fürchtet Euch nicht!" Engel haben keine feste Gestalt, man kann sie sich vorstellen wie man will. Engel sind die Botschafter zwischen Himmel und Erde.

    Als Letztes durften wir Frau Hirschsteiner sagen, wie wir uns einen Engel vorstellen!


    20.11.09 "Kühe, Kartoffeln, Computer - Was macht ein Bauer im Winter"

    Raphael (9) und Konstantin (10):

  • In der Gemeinde Haar gibt es noch zehn Bauern.
  • Es gibt nur noch wenige Bauernhöfe, die ganz viele Tiere haben.
  • Von September bis Oktober ernten die meisten Bauern Kartoffeln.
  • Früher waren rund 80 Leute auf einem Bauernhof zum Helfen, heute sind es nur noch 2 Helfer.
  • Aus Weizen macht man Mehl und aus Mehl macht man Weizenbrot.
  • Der Winterweizen braucht ganz viel Kälte und im Frühjahr wird er dann ganz groß. Dann kann man ihn ernten.
  • Die Anzahl der Menschen auf der Erde ist in den letzten Jahren ganz schön gestiegen. Die vielen Menschen brauchen aber immer mehr zu essen - mehr als da ist, mehr als die Bauern ernten.


    23.10.09 "Nachricht aus dem All - Gibt es Außerirdische da draußen?"

    Hans-Georg Schmidt, Volkssternwarte München

    Kinderreporter Raphael Haller:

    Außerirdische sind alle außerhalb der Erde, auch Astronauten.
    21 Millionen Euro kostet eine Reise für 2 Wochen ins All.
    Ufos sind fliegende Lebewesen.
    Die Kelten haben Halloween erfunden.

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    Kinderreporter Maxi Müller (10):

    In "Science-Fiction"-Filmen sind Außerirdische selbstverständlich. In Comics gibt es natürlich auch Außeridrische. Im Prinzip sind Engelchen auch Außerirdische, ebenso wie Teufel, Gespenster und Dämonen. An Halloween geistern diese erfundenen Außerirdischen.

    "Ufo" steht für "Unbekanntes Flug-Objekt" (engl. Unidentified Flying Object).

    Menschen sind Lebewesen, wie Bäume und Blumen auch. Alle müssen sterben. Bäume und Blumen können sich nicht vor dem Sterben wehren. Kleine Tiere wie Zecken, Milben und Bakterien sind auch Lebewesen. Stark vergrößert sehen sie allerdings ebenfalls wie Dämonen aus. Heizungen, Duschen usw. sind keine Lebewesen.
    "Seti" ist die Abkürzung für "Suche nach extraterrestrischer Intelligenz".

    Es gibt Kohlenstoff im All und damit die Voraussetzung für außerirdisches Leben! Aber wo sollte man mit der Suche nach Außerirdischen anfangen?

    Kann man auf der Sonne leben? Nein! Dort ist es viel zu heiß, ca. 600 Grad Celsius. Und es gibt kein flüssiges Wasser. Alles Sterne sind auch Sonnen! Auf dem Merkur und auf der Venus gibt es kein Leben, weil es auch kein flüssiges Wasser gibt und es ist 500 Grad Celsius heiß. Auch auf dem Mars gibt es kein Leben und auf dem Jupiter auch nicht. Dort ist es zu kalt. Und auch der Saturn ist zu kalt.

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    Kinderreporter Victoria:

    Die Hinweise auf außerirdisches Leben werden immer mehr. Denn: Es gibt Wasser im Weltall! Solche Hinweise gibt es auf dem Mars und dem Saturnmond Enceladus. Man schätzt, dass es im Universum etwa 100 Milliarden erdähnliche Planeten gibt.

    Mithilfe des Keppler-Telekops will man mehr erfahren. Das Keppler-Telekop hat die Nasa Anfang 2009 ins All geschossen. Dieses Projekt kostet fast 500 Millionen Euro.

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    Kinderreporter Jessica (8):

    Nachricht aus dem All: Gibt es Aliens?

    Es gibt Aliens in der Fantasie des Menschen.
    Diese Fantasie gibt es in Filmen und Büchern.
    Sie sehen z.B. so aus wie Yoda.
    Es gibt auch Witze über Aliens.
    Menschen denken manchmal sie sehen ein UFO (unidentifiziertes Flugobjekt), dabei sind es nur Wolken oder eine Sternschnuppe.
    Wenn wir Menschen auf den Mond fliegen sind wir Aliens.
    Man kann sogar Urlaub auf den Mond machen für 21000000 €.
    Auf dem Mond kann man nicht leben weil es da kein Wasser gibt und weil es so kalt ist.
    Weil es auf der Sonne so heiß ist würde das Wasser sofort verdampfen.
    Auf den anderen Planeten die schon untersucht wurden da war es auch zu heiß oder zu kalt zum Leben.

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    Rebecca (9)

    Nachrichten aus All: Gibt es Außerirdische?

    Ja es gibt Außerirdische,manchmal sogar auf dem Mond.
    Wenn Außerirdische auf dem Mond sind,dann sind das wir Menschen.
    Wir Menschen sind Außerirdische ,wenn wir außerhalb der Erdatmosphäre sind.
    Wir Menschen haben eine große Fantasie,wenn es um Aliens geht.
    Aliens in unserer Fantasie sehen z.B.aus wie Yoda.

    Außerirdisches Leben kann nur existieren ,wenn flüssiges Wasser auf dem Planeten
    ist und es darf nicht zu heiß und auch nicht kalt sein.
    Auf der Sonne könnte man nicht Leben,weil es viel zu heiß ist und außerdem
    würde das Wasser sofort Verdampfen .

    Auf dem Mond kann man auch nicht Leben,weil es auf ihm zu kalt ist und Wasser
    gibt es auf dem Mond sowie nicht.
    Auf dem Mond kann man auch Urlaub machen,dass kostet allerdings 21.000.000€.

    Außerirdische können z.B.wie Engelchen,Teufelchen,Gespenster,Ahnen,Geister
    oder Dämonen ausehen.

    Definition Lebewesen: Ein Lebewesen hat folgende Fähigkeiten:
    es lernt sich anzupassen,zu reagieren und sich zu vermehren.



    25.09.09, "Warum fliegen Flugzeuge und wie funktioniert ein Flughafen?"


    Mara (12)

    Damit ein Flugzeug fliegen kann, braucht es Auftrieb. Auftrieb entsteht durch Luft, die von vorne um die Tragflächen strömt. Die Flügel eines Flugzeuges sind oben immer etwas gewölbt und an der Unterseite flach. Rollt das Flugzeug auf der Startbahn, dann legt die Luft über dem Flügel eine längere Strecke zurück, als unter dem Flügel. Sie fließt damit oben schneller als unten, was bedeutet, dass der Luftdruck oben sinkt. Wenn das Flugzeug auf der Startbahn schnell genug rollt, beginnt es zu steigen, weil über dem Flügel ein Unterdruck entsteht. Wenn der Luftdruck über dem Flügel sinkt, entsteht ein Sog, der das Flugzeug sozusagen nach oben “saugt”. Das nennt man Auftrieb. Je schwerer ein Flugzeug ist, desto mehr Auftrieb braucht es. Deshalb haben größere Flugzeuge auch größere Flügel und müssen beim Starten viel schneller rollen als kleinere.

    http://www.blinde-kuh.de/flugzeuge/
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    Philip (11)

    1992 wurde der Münchner Flughafen gebaut. Am Anfang hatte er etwa 10 Millionen Passagiere im Jahr. Heute sind es dreimal so viele – über 30 Millionen. Der Flughafen München ist außerdem der zweitgrößte Arbeitsplatz in Bayern. Dort arbeiten fast 30.000 Menschen. Und es starten und landen jedes Jahr fast eine halbe Million Flugzeuge.



    24.04.2009: „Pizza, Erdbeereis und Schokolade - Kann man Gesundheit essen?“

    Gastprofessorin: Susanne Wendel, Dipl. Oecotrophologin & Foodtrainerin

    Maria (8):
    Wie kann man clever essen?
    Wenn man soviel Energie zu sich nimmt, wie der Körper braucht.
    Möglichst viele gesunde Sachen essen, wie zum Beispiel Obst und Gemüse.

    Wer isst gesünder, Kühe oder Menschen?
    Kühe, weil sie keine Pizza, Pommes oder Hamburger essen.

    Warum essen wir überhaupt?
    Dass unser Magen nicht leer ist. Wir brauchen Power! Wir brauchen:
    - ab und zu Fett und Zucker
    - wenig tierische Lebensmittel
    - viele pflanzliche Lebensmittel
    - Getränke

    Die Nahrungspyramide besteht aus:
    Wasser, Stärke, Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, Fett und Zucker.

    Nährstoffe, die keine Kalorien liefern wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Wasser.

    Fit über den Tag: viel Bewegung.
    Das gesunde Frühstück: Vollkornbrot, Semmeln oder Müsli. Jogurt, Käse oder Marmelade. Fruchtsaft, Wasser, Milch oder Tee.
    Das gesunde Pausenbrot: Rohkost, Käse und Obst.

    Was ist Fast Food = schnelles Essen.
    Das heißt oft wenig Vitamine.
    Fast Food – mal clever: Apfel, Birne, Brot, Gurke, Karotte usw.

    Vorsicht vor Übergewicht ! …und vor Untergewicht.

    Achtung Getränke! 1 Liter Cola zum Beispiel hat ca. 54 Würfel Zucker.

    Rank und schlank!
    Rank und Schlank ist man wenn man sich richtig ernährt. Das Gewicht bleibt gleich. So bleibt ihr gesund und fit. Zu wenig essen macht schlapp.

    Ich fand die Vorlesung sehr schön, weil ich viel Neues erfahren habe.
    Liebe Grüße
    Eure Maria Trausch


    22.03.2009: „Mozart, Bohlen & Co - Wie komponiert man ein Lied?“

    Gastprofessor: Thomas Rebensburg, Komponist und Produzent, Mitglied im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien in München

    Tonia (10):
    Erst mal das Wichtigste: jeder von uns kann ein Komponist sein.
    Das Wort „Komponist“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „Verfassen, Ordnen“
    In Deutschland gibt es ca. 42.000 Komponisten.

    Man kann ein Gedicht, ein Liedtext oder ein Musikstück komponieren.
    Für eine Komposition, die Musikinstrumente nachspielt, ist Kenntnis über Noten und Töne ganz wichtig.
    Es können ganze Sinfonien geschrieben werden, für alle in einem Orchester vorkommenden Instrumente.

    2 Sehr bekannte Songschreiber aus der Popmusik sind
    - Paul McCartney , der in den USA 32-mal und in Großbritannien 28-mal die Hitliste anführte

    - John Lennon, der in den USA 26 Nr.1 Hits und in Großbritannien 29 Nr.1 Hits hatte

    Musikstücke können auf CD, sowie im Internet veröffentlicht werden, oder sie kann vor Publikum vorgespielt werden.

    „Könnt ihr euch einen Tag/ eine Woche oder ein Jahr ohne Musik vorstellen?“, fragte uns unser Referent.
    „Nein“, sagten wir.

    Seinen Vortrag unterstützte er mit Tönen, die er auf einem Klavier spielte.
    Auch CD-Beispiele durften wir uns anhören.

    Für mich, als Flötenspielerin, sehr wertvolle Informationen zur Musik.
    Liebe Grüße
    Eure Tonia Ziegler


    20.02.2009: „Das Geheimnis des Anfangs - Vor dem Urknall, war da was?“

    mit Gastprofessor Prof. Harald Lesch, Astrophysiker, bekannt aus Funk und Fernsehen


    Kinderreporter Nicole:
    Ihr wollt wissen, warum es in der Nacht dunkel und am Tag hell ist? Der Grund dafür ist, dass die Erde sich dreht, wie ihr vielleicht schon mal von Astronauten gehört habt.

    Die Erde ist eine Kugel, die sich um die eigene Achse mit einer Geschwindigkeit von 660 km/h dreht.
    Der Mond dreht sich um die Erde, aber dreht sich der Mond auch um sich selbst?
    Nein, es hat noch kein Mensch den Mond von einer anderen Seite gesehen.
    Der Mond entstand vor ungefähr 4,5 Milliarden Jahren, bei einem Einschlag eines Kometen in die Erde.

    Wenn man im Urlaub am Meer ist und das Wasser nach 20 Metern immer noch nur bis zu den Knien geht, dann ist Ebbe. Ebbe und Flut gibt es deshalb, da das Wasser mit dem Mond mitgeht, wofür die Anziehungskraft der Erde verantwortlich ist.

    Die große Schwerkraft der Erde ermöglicht uns, auf der Erde gehen zu können. Wäre die Schwerkraft nicht so groß, würden wir durch die Luft fliegen.

    Die Sonnenstrahlen brauchen von der Sonne bis zur Erde ungefähr 8 Min. also scheint die Sonne bei uns 8 Min später.
    Wenn ein Mensch mit 78 kg auf die Sonne gehen würde, dann würde er da 78 000 kg wiegen, also das
    1 000 - fache von seinem wirklichen Gewicht.

    Schwarze Löcher im Weltall, einmal drinnen und man kommt nie wieder zurück.

    Aber wie entsteht ein schwarzes Loch und können sie auch wieder verschwinden?
    Schwarze Löcher entstehen durch große verbrannte, sterbende Sterne bei denen die Asche weiter verbrennt.
    Wenn ein schwarzes Loch einmal existiert, dann bleibt es auch für immer im Weltall, es kann nur noch größer werden.

    Die Sonne ist zwar auch sehr groß, kann aber kein schwarzes Loch werden, dafür wird sie aber eines Tages so klein sein wie die Erde.

    Die Milchstraße besteht aus einem Meer von Sternen. Auf Sternenbilder schaut es zwar so aus als würden die Sterne ganz nah nebeneinander liegen, aber eigentlich sind sie sehr weit voneinander entfernt und haben nichts miteinander zu tun.

    Niemand kennt die Zukunft, Menschen die sich als Wahrsager ausgeben, sind Betrüger.

    Liebe Grüße
    Nicole


    30.01.2009: „Bücher wachsen nicht auf Bäumen! – Wie ein Buch entsteht“

    mit Gastprofessor Dr. Günther Fetzer, Lehrbeauftragter für Verlagswesen und Buchwissenschaften, Lektor und Unternehmer

    Tonia (10):
    Der Referent erklärte uns, dass Bücher nicht auf Bäumen wachsen, aber mit Bäumen haben sie doch etwas zu tun:
    Für die Bucherstellung brauchen wir Papier, das von den Bäumen gewonnen wird.

    Es gibt zwei Grundschriften beim Buchdruck: einmal mit Füßchen und einmal ohne.
    Außerdem gibt es für den Druck vier Grundfarben: Rot, Gelb, Blau und Schwarz

    Um ein Buch herzustellen, bis wir es lesen können, gibt es verschiedene Schritte der Herstellung:

    - Die Autoren schreiben ein Manuskript entweder per Computer oder mit der Hand
    - Die Schriftsteller suchen einen Verlag, der das Buch veröffentlicht
    - Der Illustrator gestaltet ggf. Bilder in einem Buch um den Umschlag, der in der Regel aus fester Pappe besteht, aus Leder oder Stoff
    - Der Text und der Inhalt werden bis zu drei mal von dem Lektor korrigiert
    - Das Werk wird zum Druck freigegeben und in mehreren Exemplaren dupliziert
    (Beim Druck gibt es Papierrollen, die längste ist ca. 1 km lang)
    - Im Lager des Verlags müssen die fertigen Bücher trocknen

    In der Buchhandlung werden die Schriftstücke zum Verkauf ausgelegt.
    Der Autor bekommt einen Teil des Verkaufwerts also sein Honorar.

    Über folgende Rekorde habe ich gestaunt:
    - Das kleinste Buch der Welt stammt aus dem Leipziger Verlag Faber & Faber:
    Mit 2,4 auf 2,9 mm ist es gerade einmal so groß wie ein Streichholzkopf.
    Die 32 Seiten sind mit Buchstabenbildern im Offsetdruck bedruckt und in Handarbeit ledergebunden.
    - Im Jahr 2004 brachte der Autohersteller Mazda einen Bildband mit dem wohl größten Format der Welt
    heraus: 3,07 m mal 3,42 m.
    Ich konnte mich schon an vielen schönen Büchern erfreuen und denken dass es euch auch schon so ging.

    Dieser Vortrag hat mich sehr fasziniert und ich fand ihn sehr interessant.
    Liebe Grüße
    Eure Tonia Ziegler.

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    Timmy (8):
    Dr. Fetzer erzählt erst mal über sich und seine Laufbahn. Er hat schon einige Bücher geschrieben und war sein Leben lang für Verlage tätig gewesen.
    Ein Kind fragte: Wieviele Bücher gibt es überhaupt? Antwort: Ca. 10 Millionen. Man weiß es nicht genau. Das dickste Buch kann übrigens so ca. 2000 Seiten haben.
    Wir erfuhren, wasein "Blindband" ist. Ein Buch mit Hardcover-Deckel, also dickem Deckel, und lauter leeren Seiten. Das macht der Drucker vorab, um zu sehen, wie stark (dick) das Buch später sein wird.
    Der "Illustrator" ist der, der der die Bilder und Grafiken macht.
    Zuerst wurde aber der "Verlag" erklärt. Das Wort "Verlag" kommt von verlegen.
    Der "Autor" ist der, der den Text schreibt.
    Der Text ist das "Manuskript". Es wird vom "Lektor" mehrmals Korrektur gelesen. Oftmals bis zu 3 Mal!!! Dr. Fetzer erklärte uns auch die Korrekturzeichen. Der Verlag darf im Text Kürzungen vornehmen.
    Im "Impressum" stehen alle wichtigen Daten über den Druck und das Buch. Das Impressum steht immer auf Seite 4 oder ganz hinten. Jedes Buch hat außerdem eine "ISBN-Nummer": Darin steht voran immer die 3- (3 für Deutschland, 1 für Amerika). Dann folgt noch eine weitere eine lange Nummer, Beispiel 3-12357-88X-1.
    Wir erfuhren, was ein "Schmutztitel" ist: Ein Schmutztitel ist ein Buch ohne Umschlag. Früher wurden Bücher oft nur in Papier eingewickelt, weil`s billiger war. Der Umschlag macht das Buch ja erst teuer.
    Dr. Fetzer erklärte uns auch alles über Druckereien. Auf Overhead-Folien zeigte er uns, wie die Bücher früher gedruckt wurden. Da gab es den Beruf "Setzer". Der arbeitete mit einem Bleisatz. Hierbei waren die einzelnen Buchstaben aus Blei in kleine Holzkästchen sortiert. Der Setzer wußte auswendig, aus welchem Kästchen er die Bleibuchstaben nehmen mußte. Dann legte er sie in sogenannte. „Schiffchen“. In diesen Schiffchen liegen die Buchstaben spiegelverkehrt (wie beim Stempeln). So wurden die Zeilen dann „gedruckt“. Danach wurde das Schiffchen wieder ausgeleert.
    Dr. Fetzer zeigte uns im Gegenzug die heutigen großen und tonnenschweren Papierrollen und die großen Druckanlagen für Zeitungsdruck.
    Am Ende der Vorlesung hatte sich der Kreislauf "Autor – Verlag – Lektor – Illustrator – Druckerei – Buchhandel" geschlossen. Wir waren beim Leser, also uns, angekommen!
    Übrigens: Bücher gibt es zu jedem Thema! Und: Jeder kann ein Buch schreiben!!!



    12.12.08 "Christkind oder Weihnachtmann - Warum wir Weihnachten feiern"


    Beeindruckende Vorlesung an der KinderUni Haar

    "Christkind oder Weihnachtsmann? Warum wir Weihnachten feiern!" Wie aus dem Nikolaus ein Santa Claus wurde - Das wollten die kleinen Studenten an der KinderUni Haar kurz vor dem großen Fest noch einmal ganz genau wissen, und KinderUni-Professorin Martina Hirschsteiner, ihres Zeichens evangelische Pfarrerin an der Jesuskirche in Haar, enttäuschte ihre Zuhörer nicht! 60 Minuten lang hingen die jungen Wissenschaftler wie gebannt an ihren Lippen und lauschten einer ausgezeichnet recherchierten und glänzend vorgetragenen Vorlesung. Lesen Sie dazu die Berichte der KinderReporter:


    Raphael (8), Konstantin (9), Justus (6)
    · Früher bekamen die Kinder nur an Nikolaustag (6. Dezember) Geschenke, heute auch an Weihnachten.
    · Seit dem Bibelübersetzer Martin Luther (1483-1546) bringt das Christkind die Geschenke.
    · In der Werbung ist das Christkind oft ein Mädchen mit blonden Haaren und blauen Augen.
    · Das Christkind ist aber das Jesuskind!
    · In manchen Ländern wird das Christkind als die heilige Lucia, die Lichterkönigin, verehrt.
    · Wir feiern Weihnachten, weil Jesus geboren ist. Der wichtigste Feiertag ist dabei eigentlich der 25. Dezember. Die Geschenke liegen aber schon am 24. Dezember (Heiligabend) unter dem Christbaum.


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    Philipp (10) - "Sol Invictus"?
    Im römischen Reich wurde zur Wintersonnenwende ein großes Fest gefeiert. Dabei besiegte "Sol Invictus", der Sonnengott (deutsch: unbesiegte Sonne), die Dunkelheit. Die Tage wurden wieder länger, die Sonne kam zurück und das freute die Römer sehr. Das Fest fand am 25. Dezember statt. Doch viele Menschen glaubten damals schon an Jesus Christus und feierten seine Geburt am 6. Januar. Ein schlauer Bischof verlegte das Christfest dann einfach auch auf den 25. Dezember. Und plötzlich vermischten sich Heiden und Christen. Der 25. Dezember ist bis heute unser Weihnachten geblieben.


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    Sophie (12) - Wann und wo wurde Jesus geboren?
    Eigentlich weiß keiner so genau, wann und wo Jesus geboren wurde. Aber wahrscheinlich nicht in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und wahrscheinlich auch in Bethlehem! Und auch nicht im Jahr 0! Weil es das nicht gibt! Auf 1 vor Christus kommt sofort 1 nach Christus. Wissenschaftler glauben heute, dass Jesus bereits ein paar Jahre vor dem Beginn unserer Zeitrechnung auf die Welt gekommen ist:. Wahrscheinlich zwischen 7 und 4 vor Christus! Himmelsforscher haben entdeckt, dass es 7 vor Christus in Palästina eine außergewöhnliche "Sternenkonjunktion" gegeben hat. Saturn und Jupiter, zwei sehr hell leuchtende Planeten, standen damals sehr nahe beieinander. Ohne Fernglas sahen sie vielleicht aus wie ein neuer strahlender Stern. Vielleicht dachten die Menschen, das sei der Stern von Bethlehem. Viele Forscher glauben auch nicht mehr, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, sondern in Nazaret. Das war der Wohnort seiner Familie, und dort wurde er auch erzogen.


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    Victoria (7)
    "Christkind oder Weihnachtsmann?" - Diese Frage stellen wir uns immer wieder. Wer bringt nun die Geschenke? Bei uns bringt sie das Christkind! Im Norden von Deutschland bringt sie meist der Weihnachtsmann.


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    Luise (13) - Wie aus dem Nikolaus ein Santa Claus wurde
    Der Nikolaus hat wirklich gelebt! Er lebte Anfang des 4. Jahrhunderts in Myra in der heutigen Türkei. Er kam aus einer sehr frommen und wohltätigen Familie. Nach dem Tod seiner Eltern verteilte Nikolaus das Erbe großzügig unter die Bedürftigen, um dann Priester zu werden. Zu seiner eigenen Überraschung wurde er vom Volk schon bald zum Bischof gewählt - zum Bischof von Myra. Während der Christenverfolgung wurde Nikolaus schwer mißhandelt. Sein Todestag soll der 6. Dezember gewesen sein. Über seine menschenfreundliche und hilfsbereite Art gibt es viele Legenden. Nikolaus wurde bald zum beliebtesten Volksheiligen in vielen Ländern - zum Beispiel in Russland. Bei uns entstand der Brauch, dass der heilige Nikolaus am Vorabend des Nikolaustages (5.12.) die Kinder beschenkt. Der Weihnachtsmann dagegen beschert erst am 25. Dezember. Er stammt vom niederländischen "Sinterklaas", der auf einem Schimmel über die Dächer der Häuser reitet und den Kinder durch den Kamin die Schuhe mit Süßigkeiten auffüllt - Ein teils heidnischer Brauch. Niederländische Auswanderer bracht "Sinterklaas" dann mit nach Amerika, wo er "Santa Claus" genannt wurde. So richtig bekannt wurde der amerikanische Weihnachtsmann aber erst 1931 als ihn die Firma "Coca Cola" für ihre Werbung rot-weiß anzog - in ihren Firmenfarben: Rote Mütze, rote Jacke mit schwarzem Gürtel, weite rote Hose, schwarze Stiefel und einem großen weißen Bart. Er sah fast so aus wie der Nikolaus. Viele Kinder kamen ganz schön durcheinander als die Geschichte von Santa Claus über den Ozean wieder zurück nach Europa gebracht wurde.

    21.11.08 "Damals bei den Dinos! - Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?“


    Gastprofessor: Dr. Ernst Rieber von der Paläontologischen Sammlung in München

    KinderReporter-Berichte:

    Victoria (7 Jahre):
    Die Dinosaurier lebten vor vielen Millionen Jahren. Die Dinosaurier waren unterschiedlich groß. Dinosaurier können über 100 Jahre alt werden. Bis jetzt kennt man 900 Dinosaurier-Arten.


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    Lotta (8 Jahre)
    Was heißt Dinosaurier? Dinosaurier heißt „schreckliche Echse“!


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    Luise (12)
    Die Dinosaurier sind vor 65 Millionen Jahren ausgestorben. Warum, das ist bis heute nicht geklärt. Manche Forscher vermuten dass die Eierschalen der Dino-Babys zu dünn oder vielleicht auch zu dick geworden sind und die Dinos deshalb nicht überlebt haben. Oder dass ein gefährlicher Krankheitserreger die Urzeittiere erwischt hat. Andere glauben, dass gigantische Vulkanausbrüche auf der Erde zu Flutkatastrophen und Feuerstürmen geführt haben. Die meisten Wissenschaftler denken aber wohl, dass ein riesiger Meteoriteneinschlag aus dem Weltall so viel Staub und Dreck aufgewirbelt hat, dass sich die Sonne für lange Zeit verdunkelte. Daraufhin kühlten die Temperaturen auf der Erde stark ab, es kam zu einer Eiszeit. Fast alle Tiere sind erfroren, auch die Dinosaurier. Vielleicht hat sich der Temperaturwechsel aber auch langsam entwickelt, vielleicht durch einen Klimawandel. Das weiß niemand so genau!


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    Lukas (9 Jahre)
    Ein sehr bekannter Dinosaurier war der grausame „Tyrannosaurus Rex“. Der war über 5 Meter groß, 15 Meter lang und mindestens 5 Tonnen schwer. Aber er war lange nicht der größte unter den Dinosauriern. Inzwischen hat man noch größere Dino-Skelette gefunden, fast 30 Meter lang. Die waren aber keine Fleischfresser.

    Paul (11)
    Was ist ein Paläontologe?
    Paläontologen sind Wissenschaftler, die sich mit den Lebewesen aus der Vorzeit beschäftigen, also auch mit den Dinosauriern. Die Paläontologie ist die Wissenschaft von ausgestorbenen Tieren und Pflanzen aus vergangenen Erdzeitalter. Um möglichst viel herauszufinden, sind die Forscher ständig auf der Suche nach Fossilien, das sind Versteinerungen von ausgestorbenen Tieren und Pflanzen. Aus den Untersuchungsergebnissen an den Fossilien und versteinerten Knochen können sich die Wissenschaftler heute die Welt der Dinos ungefähr zusammenreimen.
    Woran erkennt man einen Dinosaurier?
    Dinosaurier waren Reptilien. Dinosaurier lebten im Erdmittelalter. Als sie sich vor 230 Millionen Jahren entwickelten, gab es auf der Erde nur einen einzigen Kontinent und ein einziges Meer. Die Dinosaurier lebten auf dem Land. Alle Dinosaurier hatten Beine unter dem Körper. Es gab fleischfressende Dinos und pflanzenfressende Dinos. Nach 160 Millionen Jahren verschwanden die Dinosaurier plötzlich.
    Wie wurde Alter der Dinosaurier festgestellt?
    Wenn Wissenschaftler versteinerte Knochen von Dinosauriern finden, dann untersuchen sie sie bis in ihre kleinsten Einzelteile. Die heißen Atome, Neutronen, Protonen und Elektronen. Je nachdem wie viele von diesen winzigen Teilchen in einem Knochen noch vorhanden sind, kann man das umrechnen in Jahre. Manche Teilchen verwandeln sich auch nach ein paar Millionen Jahren in andere Teilchen - das nennt man „Halbwertszeit“ – und läßt sich ebenfalls untersuchen. Aus all den Ergebnissen, also aus dem Teilchen-Mix, der in einem versteinerten Knochen am Ende noch drinnen ist, berechnen die Forscher dann das Alter eines Dinos.


    24.10.08 "Abenteuer Weltall! - Gibt`s da auch eine Tür nach draußen?“


    Gastprofessor: Hans-Georg Schmidt von der Volkssternwarte München

    Kinder-Reporter berichten von der
    zweiten Vorlesung der KinderUni Haar:

    Vanessa (10)
    Man schätzt, dass das Universum vor rund 14 Milliarden Jahren durch den Urknall entstanden ist. Die Erde ist ungefähr 5 Milliarden Jahre alt, also deutlich jünger. Im Weltall schwirren viele viele Sonnensysteme in riesigen Galaxien umher. In einem solchen Sonnensystem befinden wir uns. Unsere Sonne ist genauso alt wie die Erde. Sie besteht aus Gas und glüht unendlich heiß. Die Sonne umkreisen 8 Planeten und um manche der Planeten kreisen noch mal Monde - so wie unser Mond um die Erde. Außerdem kreisen noch Asteroide und Kometen um die Sonne. Alle Planeten sind ständig in Bewegung. Sie ziehen ihre Bahnen um die Sonne. Wir haben übrigens nur eine Sonne! Das ist im Weltall eher selten. Die meisten Sonnensysteme haben 2 Sonnen, die sich umkreisen - manche sogar drei.


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    Raphael (8) und Konstantin (9)
  • Die Milchstrasse besteht aus Sternen.
  • Es gibt so viele Sterne wie es Sandkörner gibt.
  • Sterne sind glühende Gaskugeln.
  • Sie leuchten, weil es in ihnen so unendlich heiß ist.
  • Die Sonne ist ein mittelgroßer Stern.
  • 8 Planeten kreisen um unsere Sonne - Sie heißen Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. (Pluto zählt nicht mehr als Planet!)
  • Das schwarze Loch verschlingt alles! Auch Lichtstrahlen. Nichts kommt mehr zurück. Darum sieht ein schwarzes Loch auch schwarz aus.
  • In unserer Milchstrasse gibt es mindestens eine Million schwarzer Löcher - aber alle sind ewig weit weg von uns.
  • Keiner weiß so genau, was schwarze Löcher eigentlich sind
  • Der Professor meint: Vielleicht sind schwarze Löcher „eine Türe aus dem Weltall“...


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    Victoria (7)
    Am 24.10.2008 fand die Vorlesung „Abenteuer Weltall! Gibt`s da auch eine Tür nach draußen“ statt. Viele viele Fragen hat uns Professor Schmidt beantwortet. Am Allermeisten hat er uns von Schwarzen Löchern berichtet. Ein Schwarzes Loch ist der Rest von einem riesigen Stern. Wenn so ein Stern ausgeleuchtet hat und verglüht ist, kann er zu einem Schwarzen Loch zusammenfallen. Auch die Sonne wird irgendwann verglühen und vielleicht ein schwarzes Loch werden. Aber das dauert noch Milliarden Jahre! Wir haben Professor Schmidt noch viel mehr gefragt und immer eine tolle Antwort gekriegt. Gelernt haben wir zum Beispiel, dass die Erde winzig klein ist, wenn man sie neben die Sonne stellt. Dabei ist die Sonne selbst auch nur ein kleiner Stern. Es gibt Sterne, die sind 1000 mal größer als unsere Sonne. Sterne, die kleiner als die Sonne sind heißen Zwergsterne. Im Weltall gibt es übrigens keine Schwerkraft. Es gibt also kein oben und kein unten. Wie sich das anfühlt, kann man im Schwimmbad testen. Unter Wasser fühlen sich die Bewegungen ein bisschen so an, wie im Weltall – einfach schwerelos.


    26.09.2008 „Herr und Frau Bürgermeister! Was macht Ihr denn so den ganzen Tag?“


    Die Kinderreporterin Sophie (11 Jahre) erlebte die erste KinderUni-Vorlesung am 26.09.2008 so:

    Am Freitag Nachmittag sind viele Kinder im Musikraum der Haarer Konradschule zusammen gekommen. Jedes Kind durfte sich einen Stuhl aussuchen mit einem eigenen kleinen Tischchen dran zum Mitschreiben. Bevor die eigentliche Stunde begann und die Bürgermeister zu erzählen angefangen haben, lernten wir, dass in der KinderUni die Stunden „Vorlesungen“ heißen, die Lehrer die „Professoren“ sind und die Schüler die „Studenten“ - also wir - und dass am Ende einer Vorlesung nicht geklatscht, sondern auf die kleinen Tischchen geklopft wird. Darauf freuten sich alle Kinder schon. Dann begann die KinderUni-Vorlesung. Der erste Bürgermeister von Haar, Helmut Dorzak, erklärte uns, wie man überhaupt Bürgermeister wird. Dass man gewählt werden muss von den Bürgern. Haar hat eine Menge Bürger, ungefähr 20.000, und davon haben viele Herrn Dworzak gewählt. So wurde er zum Bürgermeister ernannt. Gewählt werden kann aber eigentlich jeder, wenn er will und wenn es genug Leute gibt, die ihn wählen. Herr Dworzak hat uns auch noch seine Amtskette gezeigt. Die legt er sich zu besonderen Anlässen um den Hals. Ein Kind durfte sie ausprobieren und fand, dass die Kette ganz schön schwer ist. Die zweite Bürgermeisterin, Frau Müller, ist dann damit herumgegangen und hat sie allen Kindern gezeigt. Wir durften die Amtskette auch anfassen. Herr Dworzak erklärte uns dann, wofür eine Gemeinde so alles Geld ausgeben muss. Viel Geld kostet es zum Beispiel, einen neuen Kindergarten oder einen Spielplatz zu bauen. Da sind schnell ein paar hunderttausend Euro weg. Wenn dann die Spielgeräte auf den Spielplatz kaputt gemacht werden, dann kostet es noch viel mehr. Auf einem Spielplatz in unserer Gemeinde wurden vor kurzem die Beine von einem Holzhäuschen angesägt. Das fanden alle Kinder gemein! Dann ist die Gemeinde auch noch für die Abwässer verantwortlich. Damit das Schmutzwasser aus den Küchenspülen, Badewannen und Toiletten richtig abfließen kann, müssen die Rohre unter den Straßen frei sein. Ab und zu schauen der Bürgermeister und die Gemeindearbeiter mit einem Roboter in die Kanäle, ob da unten noch alles in Ordnung ist. Der Roboter fotografiert alle Tunnelwände und Rinnen und manchmal auch eine Ratte. Die wohnen nämlich im Kanalnetz. Wenn ein Abflussrohr nicht mehr richtig abläuft, muss die Straße aufgegraben werden und das Rohr erneuert werden. Das wird dann wieder ziemlich teuer. Und schon wieder sind ein paar hunderttausend Euro weg. Ein Junge wollte wissen, warum das alles so teuer ist. Dann erklärte uns der Bürgermeister noch, dass auch der Friedhof die Gemeinde sehr viel Geld kostet. Menschen zu beerdigen kostet Geld und den Friedhof zu pflegen kostet auch. Letztes Jahr wurde der Waldfriedhof in Haar für viel Geld neu gestaltet. Ein Mädchen meinte, dass die neuen Rosttafeln an den Wegen nicht schön sind. Herr Dworzak sagte, das ist Kunst. Das war lustig und alle haben gelacht. Insgesamt war die erste KinderUni-Vorlesung sehr interessant. Die Bürgermeister waren nett und wir haben viel über die Gemeinde erfahren und durften viele Fragen stellen. Alle Kinder klopften am Ende begeistert auf ihre Tischchen. Die nächste Vorlesung handelt vom Weltall. Dann kommt ein Gastprofessor von der Volkssternwarte zu uns nach Haar. Darauf freuen wir uns schon!
    Sophie (11)

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    Tonia (9) berichtet:

    Nachdem wir uns alle angemeldet hatten, und mit dem Studienbuch und dem Studentenausweis unsere Sitzplätze einnahmen, wurden wir, die Kinderstudenten – freundlich - vom Team der VHS Haar begrüßt, die die Kinderuni erstmals mit Ringvorlesungen im Semester 2008/09 veranstalten. Anwesend neben Herrn Dworzak, war auch die 2. Bürgermeisterin Frau Gabriele Müller (SPD). Unser 1. Bürgermeister ist seit 1992 in seinem Amt und wurde 2008 mit 89,9% der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Wie wird eigentlich der Bürgermeister einer Gemeinde gewählt? Der Bürgermeister wird direkt von den Bürgern für sieben Jahre gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Sich wählen lassen zum Bürgermeister kann jeder, der älter als 21 Jahre und jünger als 65 ist. Der Bürgermeister ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Gemeindeverwaltung. Er vertritt die Gemeinde. Der Gemeinderat in Haar setzt sich wie folgt zusammen: SPD: 51,6% - 13 Sitze CSU: 38% - 9 Sitze Bündnis 90/Die Grünen: 10,4% - 2 Sitze Und was sind nun die Aufgaben eines Bürgermeisters?
    - er ist verantwortlich für die ordentliche Erledigung der Aufgaben der Gemeindeverwaltung mit ihren vielen verschiedenen Ämtern z.B.: Finanzverwaltung, Bauverwaltung, Umweltamt
    - er organisiert die Gemeindeverwaltung und ist Chef der Gemeindebediensteten
    - er bereitet die Sitzungen des Gemeinderates und der verschiedenen Ausschüsse vor und vollzieht Beschlüsse
    - in dringenden Fällen entscheidet der Bürgermeister
    - der Bürgermeister informiert den Gemeinderat über alle wichtigen Angelegenheiten, die die Gemeinde und die Verwaltung betreffen
    - auch ist er verantwortlich speziell in Haar für den Neu- und Umbau der Grundschule in der St.-Konrad-Straße
    - damit auch die Betreuung der Kinder nach Schulschluss, das Angebot als Mittagessen, Betreuung bei Hausaufgaben und spielen
    - ältere, alleinstehende Menschen zu unterstützen mit Hilfen im täglichen Leben und/oder im Betreuten Wohnen
    - bedürftigen Menschen zu helfen, u. a. mit dem „Haarer Tisch“, auch Kindern
    - Sozialengagement für verschiedene Anlässe zum Empfänge innerhalb der Gemeinde und außerhalb
    Wir waren sehr erstaunt über das Beschäftigungsfeld unserer Bürgermeister. Am Ende der Vorlesung bekamen wir zum „Nachstudieren“ daheim eine DVD über das Gemeindeleben in Haar. Mit vielen neuen Informationen und gut gelaunt endete unsere 1. Vorlesung und ein entsprechender Teilnahmeaufkleber in unserem Studienbuch wird uns immer daran erinnern.
    Ich freue mich schon auf die nächste Lesung am 25.10.08, in der es um die Sterne geht.
    Tonia (9)
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    Martin berichtet:

    Am 26.09.2008 von 17.00 bis 17.45 Uhr war die erste Vorlesung vom Herbst-/Wintersemester 2008. Helmut Dworzak und Gabriele Müller erzählten uns, was die Bürgermeister für Aufgaben haben.
    Am Anfang war Haar nur ein Bauerndorf und die Gemeinde war eigentlich Salmdorf, als aber in Haar das Bezirkskrankenhaus gebaut wurde, änderte sich das. Denn als dann viele Ärzte und Krankenschwestern kamen, wurde Haar nicht nur größer sondern wurde auch mit mehr Ruhm ausgezeichnet. Dann wurde das Jagdfeld gebaut und Haar wurde noch größer. Jetzt ist Haar mehr als ein kleines Bauerndorf. Jetzt ist Haar eine „große Gemeinde“. Gabriele Müller sagte: „Uns sind die Kinder wichtig!“ Wir haben fünf Kindergärten, viele Spielplätze, Sporthallen, Fußballplätze, Schulen und viele Tempo 30 Zonen.“ 1100 Mietwohnungen, Friedhöfe und Baustellen zu organisieren kosten auch ziemlich viel. Abwässerkanäle kosten ca. 300000,00 €! Die Umwelt: Haar ist von oben gesehen ziemlich grün. In Haar leben seltene Kröten und andere Tiere hinter dem Wertstoffhof ist eine Wiese, die man wild wachsen lässt. In der Gemeinde sind auch mehrere Bauernhöfe erhalten. Feste und Kunstwerke kosten auch einiges. Das Kunstwerk, was vor dem Bürgerhaus steht wurde aus einer Platte geschnitten. Haar hat sogar 21000 Einwohner!

    Ich wusste das alles nicht und ich hoffe, dass die anderen Kinder auch Gefallen an der Kinder-Uni finden!
    Martin